Wirtschaftswurm-Blog

Fünf Jahre Wirtschaftswurm

Feuerwerk

Der Wirtschaftswurm hat am Sonntag seinen fünften Geburtstag gefeiert. Ein Überblick über die Highlights seit Gründung des Blogs.

Für einen Blog sind fünf Jahre schon eine sehr lange Zeit. Zumindest habe ich in den fünf Jahren schon einige (auch gute) Wirtschaftsblogs kommen und gehen sehen.

In meinem allerersten Artikel vom 23. August 2010 ging es um die Rente mit 67:

Tja, lange ist es her, aber ich finde den Artikel noch immer aktuell.

Und was glaubt ihr, was war der am häufigsten angeklickte Artikel in den fünf Jahren?

Nun, in der Tat, diese vier Artikel wurden am meisten gelesen. Dabei ist der Artikel über Exportüberschüsse allerdings auf Platz 4, während der über die Folgen eines Zusammenbruchs der Eurozone auf Platz 3 liegt und der über Brustvergrößerungen auf Platz 2. Tatsächlich am meisten angeklickt und also auf Platz 1 mit 22.000 gezählten Seitenaufrufen steht der Beitrag von 2010 über das langfristige Wirtschaftswachstum. Das liegt natürlich hauptsächlich daran, dass dieser Artikel immer noch bei Google gut platziert ist. Aktueller ist dagegen der Beitrag Wirtschaftswachstum mal langfristig (2003-13) zum gleichen Thema.

Das Jahr mit den meisten Besuchen und Seitenaufrufen war übrigens 2013. Im letzten Jahr gingen die Zahlen etwas zurück, weil ich auch weniger gebloggt habe. 2015 wird es aber wahrscheinlich einen neuen Rekord geben. Seit dem Jahresbeginn gab es bereits 60.000 Besuche beim Wirtschaftswurm mit 100.000 Seitenaufrufen.

Die meistgelesen Seiten 2015 waren übrigens:

  1. Bargeldverbot – Was steckt hinter den Argumenten?
  2. Sechs Gründe, warum der Grexit so schwer durchzusetzen ist
  3. So wird es kommen: Neuer Kuhhandel statt Euroaustritt Griechenlands
    und
  4. Yanis Varoufakis lügt.

Mit dem Blog verbinde ich inzwischen auch ein paar nette Kontakte und schöne Erlebnisse. So war ich als Blogger Anfang 2012 zur Konferenz „Ökonomie neu denken“ eingeladen. 2013 bekam ich auf der re:publica in Berlin den 1. Preis des „comdirect finanzblog awards“. Auch Kontakte zu Verlagen und Medien haben sich ergeben.

Und wie geht’s weiter?

Einigen wird vielleicht schon die Kategorie Premium aufgefallen sein, die ich Anfang Juli eingeführt habe. Hier gibt es ein paar ausführliche Stücke, die mehr Rechercheaufwand erfordern, ihre Zahl wird weiter wachsen. Der Zweck ist, ihr ahnt es schon – demnächst soll eine Bezahlschranke vor solchen Premiumartikeln aufgebaut werden. Dafür werde ich mit dem Start-up Laterpay zusammenarbeiten. Das Unternehmen ermöglicht es, dass die Leser erst bezahlen, nachdem sie mehrere Artikel gelesen haben und dadurch schon 5€ zusammengekommen sind. Das ist sehr nutzerfreundlich und auf jeden Fall das Gegenteil einer Abofalle.

Über Glückwünsche zum 5. Geburtstag des Wirtschaftswurms in den Kommentaren würde ich mich freuen.

Geh nicht ohne Gruß, empfiehl bitte den Beitrag weiter!

7 Kommentare

  1. Häschen sagt

    Die Verrechnung ist wie beim Herrn Flassbeck, das wirkt einladend. Wie immer im Verkauf – das Kriterium ist nicht die Arbeit die dahintersteht sondern der aktueller Bezug. Das Gut ist die Information und nie das Datum. Information ist nicht der Zins aus Daten auch wenn Information das Kapital ist das mit einem Datum verbunden ist. Geld bildet eben Verbrauch ab.

    Bezüglich Abo: Langatmige Recherchen korrekt zusammengefasst und professionell aufbereitet allgemeiner Natur sind nett aber man bekommt je später der Zugriff wird erkauft den Zugriff auf die Historie in der Regel auch.

    Das einzeln abrechnen ist fair – Punktlandung. Wie beim Song man muss nicht die CD kaufen, es gibt viele Motive warum jemand sich für ein Thema interessiert und viele Perspektiven auf die jemand draufschaut. Das Kopieren kann man trotzdem nicht verhindern. Zuviel Traffic aus dem Schwabenland … Geoblocking 🙂 .

    Gratuliere aber zu den 5 Jahren Bestand.

  2. Stefan Rapp sagt

    Auch von mir herzlichen Glückwunsch und vor allem vielen Dank für die viele Arbeit die du dir mit dem Block immer machst. Vielleicht solltest du irgendwo einfach mal deine IBAN hinterlegen, manche Menschen mögens einfach und unkompliziert und wollen vielleicht nicht „flattern“. 🙂

  3. @Häschen, hast du denn bei Flassbeck schon Artikel gekauft?
    @Stefan Rapp,
    für Geburtstagsgeschenke ein Paypal-Spenden-Button:





  4. Jürgen sagt

    5 Jahre? Oh! Dann mal Häppi Börsdäih! 😉
    Auf die Bezahlschranke und Laterpay bin ich mal gespannt. Kenne ich noch nicht. Bisher habe ich entweder per Flattr bezahlt (finde ich aber weniger gut und zu teuer) oder abonniert (d.h. z.B. 40 € für ein Jahr per Überweisung)

  5. Herzlichen Glückwunsch. 5 Jahre sind wirklich eine lange Zeit im Bloggerzeitalter.
    Wir fangen dann mal an und eifern Dir hoffentlich nach.

    Viele Grüße von der Klunkerchen Frauen

  6. Häschen, ich hab jetzt deinen letzten Kommentar gelöscht. Die Kommentarfunktion ist wirklich zum Kommentieren da, nicht zum Geschichten erzählen. Dazu kannst du deinen eigenen Blog aufmachen.

  7. Häschen sagt

    Ok. @Wirtschaftswurm. Nein, auf die ursprüngliche Frage. Die Artikel vom Herrn Flassbeck sind zu spezialisiert im Moment.

    Dann lösche bitte den vorhergehenden auch. Hast du noch den Text? Ich mache nur keinen Blog. Dabei kommt genau nichts raus. Blogs sind wie Perlen vor die Säue geworfen aus Sicht der Vermittlung von Wissen oder Aufbereitung von Ideen. Ein Blogeintrag bildet nicht viel ab. Weder Zins noch Verbrauch wie Mehrwert, damit kann man an sich eher wenig direkt außer aktueller Information an den Mann bringen. Ich nehme Blogs als Block aus der Perspektive des Mediums betrachtet. Eine Hierarchische Abbildung von Wissen läuft auch wieder entlang der alten Strukturen. Man vereinigt die selben Typen an ‚Suderanten‘ und kommt nicht wirklich zu einer Diskussion. Eine Zeitung macht das selbe. Zeitungen halten das Sudern am laufen. Der Blog war eben anders, aber ist eben für höchstaktuelle Information.

    Damit verabschiede ich mich aber auch und wünsche viel Erfolg. Wenn die Schäferhunde mit den Zähnen fletscht dann wird es Zeit das Lämpchen zu zeigen. Alles gute Freunde im Norden.

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