Wirtschaftswurm-Blog

Blogzahlen

In meinem letzten Quartalsbericht Anfang Juli gab ich mich ja skeptisch, ob www.wirtschaftswurm.net in den Sommermonaten eine weitere Steigerung der Besucherzahlen erreichen kann. Die Zuspitzung der Eurokrise ab Anfang August spülte dann allerdings eine Rekordzahl an Lesern in mein Blog.

In den drei Monaten Juli, August und September verzeichnete www.wirtschaftswurm.net 11.838 Besuche oder 48 % mehr als im Vorquartal. Die Zahl der Seitenaufrufe stieg um 49 % auf 16.905. Schön, dass auch die durchschnittliche Verweildauer leicht stieg.

Ich habe mich angepasst und bin auf ein besseres (und leider auch teureres) Webhosting-Paket umgestiegen. Glaubt man den Google-Tools hat sich das jedoch gelohnt. Die Ladezeit von www.wirtschaftswurm.net ist danach 40 % schneller geworden.

Welche Artikel sorgten nun für den Besucheransturm? Am meisten gelesen wurde „Kein Weg aus der Finanz- und Schuldenkrise ohne Umverteilung“ mit 2.093 Seitenaufrufen. Auf den Plätzen folgten:

  1. Wie sich Europa im Euro-Rettungsschirm verheddert und fällt“ mit 903 Seitenaufrufen,
  2. Wie viel kostet der Euroaustritt wirklich?“ mit 759 Seitenaufrufen,
  3. Was das Bundesverfassungsgerichtsurteil nicht sagt“,
  4. Wie Europa fällt – eine Rechtfertigung“,
  5. Der Euro-Rettungsschirm – über Recht und Gesetz“,
  6. Zu viele Blogs für meine Blogroll“,
  7. Die vier grundsätzlichen Alternativen in der Finanz- und Schuldenkrise“,
  8. Die EZB lernt nicht aus ihren Fehlern
  9. und „Olaf Storbecks Mangel an Psychologie“.

Die Bedeutung von Links als Besucherquelle ist gestiegen. 62,6 % meiner Leser kamen über Verweise auf anderen Internetseiten zu www.wirtschaftswurm.net. Entsprechend sank der relative Anteil der Suchmaschinen als Besucherquelle auf 21,2 %. 16,1 % der Besuche erfolgten durch direkten Zugriff (nach 15,0 % im Vorquartal).

Die beiden wichtigsten verweisenden Internetseiten waren cashkurs.com und hartgeld.com. Es folgen das verschwörungstheoretische „Alles Schall und Rauch“ sowie Twitter (inklusive sein Kurz-URL-Dienst) und das Handelsblog von Olaf Storbeck. Wichtige Suchbegriffe bei Google waren neben Wirtschaftswurm „Target 2“, „Kosten Atomausstieg“, „Konkurrenzprinzip“, „Armutsquote“ und „Deutschland ohne Euro“.

Die rasanteste Entwicklung gab es wieder einmal bei den Feed-Lesern. Obwohl (oder weil?) seit Mitte August nicht mehr der Volltext eines Artikels über Feed abonniert werden kann, sondern nur noch ein Anriss, stieg die Zahl der Feed-Abrufe im letzten Quartal auf 368 im Tagesdurchschnitt – eine Steigerung um 74 % gegenüber den drei Monaten davor.

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