Auf zum nächsten Krisenland: Venezuela

Die Welt ist groß und, wenn man von dem einen Krisenland genug gehört hat, kann man einfach zum nächsten Krisenland übergehen, dem es noch schlechter geht. In diesem Sinne: von Griechenland zu Venezuela.

Es ist schon immer wieder erstaunlich, dass Politiker Ideen durchsetzen (wie hier die mit den verschiedenen Wechselkursen), bei denen für jeden Volkswirt offensichtlich ist, dass sie nicht dauerhaft funktionieren können. Aber damit sind wir ja schon wieder bei der Euro-Währungsunion.

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Wolfgang Schäuble Juni 2013

Vor der neuen Griechenlanddebatte im Bundestag

Morgen wird der Bundestag wieder einmal über neue Griechenlandhilfen abstimmen. Es wird beschämend sein, sich die Sitzung anzuschauen. Das Spektakel wird dem Respekt vor den politischen Institutionen Deutschlands schaden.

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Kommt die Google-Planwirtschaft?

Die Frage, ob man mithilfe von Big Data eine funktionierende Planwirtschaft aufbauen kann, war die Frage meines letzten Artikels. Aktuell bezieht sich die Frage nicht nur auf mögliche staatliche Planer, sondern auch auf das, was Google, Facebook und andere Internetmonopolisten leisten könnten. Durchaus vorstellbar, dass die Rechner, mit denen bald die Planwirtschaft gesteuert wird, nicht dem Staat gehören, sondern Google.

Hans-Jörg Naumer hat meiner Meinung nach noch einmal ganz gut analysiert, worauf die Macht der Internetmonopolisten beruht:

Bei den vorgeschlagenen Gegenmaßnahmen bleibt er für mein Gefühl allerdings zu konventionell, um wirksam zu sein.

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Friedrich August von Hayek und Big Data

1945 schrieb Friedrich August von Hayek einen seiner bekanntesten Essays, seitdem häufig zitiert und noch mehr gefeiert: „The Use of Knowledge in Society“. Heute, 70 Jahre später, muss man allerdings ernsthaft fragen, ob die Argumente, mit denen von Hayek die Überlegenheit einer dezentralen Marktwirtschaft, begründete, nicht durch die modernen Möglichkeiten, gigantische Datensammlungen anzulegen, veraltet sind.

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Warum ist der Ölpreis so stark gefallen?

Der drastische Sturz des Ölpreises von über 100 $ je Fass auf unter 50 $ ist meiner Ansicht nach ein wirtschaftliches Mysterium, nur schwer ohne Verschwörungstheorie zu erklären. Gerald Braunberger versucht es zumindest im Fazit-Blog:

Demnach hatten die Ölunternehmen aufgrund ihrer hohen Verschuldung hatten gar nicht die Wahl auf den Preisverfall mit einer Verknappung des Angebots zu reagieren. Ganz im Gegenteil mussten sie zum Ausgleich für gesunkene Preise die Fördermenge ausweiten. Und das ließ den Preis weiter abstürzen.

Ich denke, in einer ähnlichen Zwickmühle stecken Öl fördernde Krisenstaaten wie Venezuela.

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Daten gegen Dienstleistung: die neue Weltwährung

Von Timm Hendrich für Netzsieger GmbH

Zu den Währungen, mit denen der weltweite Handel arbeitet, zählen inzwischen nicht nur Dollar oder Euro. Die möglicherweise wichtigste globale Währung ist inzwischen die digitale Datennutzung. Es sind die Profile der Unternehmen über das Konsumverhalten ihrer Kunden aber auch das Wissen der Käuferschaft über das Angebot an Waren und Dienstleistungen, die der Markt bereithält.

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Rainer Hank (FAZ) zu TTIP

Ich kann Rainer Hank nur voll zustimmen. Eine Sondergerichtsbarkeit für internationale Konzerne ist unnötig und beschneidet den Staat in seinen Kernaufgaben. Mit dem eigentlich positiven Freihandel hat ein solcher Investorenschutz auch nichts mehr zu tun.

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Alexis Tsipras

Die Deutschen, Griechenland, Tsipras und der Schuldenschnitt

Aus den widersprüchlichen Signalen, die Athen, Berlin und Brüssel senden, wird man gegenwärtig noch nicht schlau. Besser also, sich noch einmal mit ein paar Hintergründen rund um den möglichen Schuldenschnitt zu beschäftigen.

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