Da muss man sich schon schämen …
… wie manchmal Wissenschaft für politische Ziele verfälscht wird. Ein Beispiel sind Studien zum Freihandelsabkommen TTIP zwischen der EU und den USA. Monitor zeigt es:
… wie manchmal Wissenschaft für politische Ziele verfälscht wird. Ein Beispiel sind Studien zum Freihandelsabkommen TTIP zwischen der EU und den USA. Monitor zeigt es:
Nach dem IWF macht sich nun auch die Bundesbank Gedanken über eine einmalige Vermögensabgabe. Ein Abschnitt ihres Januarbericht ist einer solchen Abgabe gewidmet. Laut Bundesbank kann sie in Krisenländern eingeführt werden, wenn die Gefahr einer Staatsinsolvenz besteht. Das hat in den Medien viele Kritiker auf den Plan gerufen. Zurecht?
Das rechnet Alfred Boss im INSM-Blog vor: Rentenreform: Wer gewinnt und wer verliert?
Seit Beginn der Eurokrise Ende 2009 wird sie auch regelmäßig von Politikern für beendet erklärt. Nun aber, nach vier Jahren, scheint sie wirklich beendet – zumindest vorerst und zu einem hohen Preis.
Als Nachtrag zu meinem Beitrag „Bundespräsident Gauck im Angesicht des Neoliberalismus“ ein Hinweis auf einen englischen Wirtschaftsblog: Ordoliberalism, Neoliberalism and Economics Blogger Simon Wren-Lewis zieht wie ich eine scharfe Grenze zwischen Ordo- und Neoliberalismus. Man mag auch gerne noch einmal nachlesen: Eine kleine, persönliche Ideengeschichte
Der Schiefergasboom wird überschätzt. Das Fracking-Wunder bleibt aus Im ansonsten guten Artikel der FAZ bleibt allerdings eines unbelegt: Ist der kurzfristige „Sinkflug“ des Preises der amerikanischen Ölsorte WTI seit dem Sommer tatsächlich durch mittels Fracking neu erschlossene Ölvorkommen verursacht?
Eine Rede am Freiburger Walter-Eucken-Institut, an der Universität, die als geistige Geburtsstätte der Sozialen Marktwirtschaft gilt, ist ein guter Anlass, um über wirtschaftspolitische Grundsatzfragen nachzudenken. Bundespräsident Gauck nutze diese Gelegenheit. Doch ein weiteres Mal fand Gauck nicht aus der Rolle des gestandenen Liberalen heraus. Und mit „gestanden“ meine ich durchaus auch „unbeweglich“. Spannend, wenn auch wahrscheinlich zum Scheitern verurteilt, ist trotzdem Gaucks Versuch, den Begriff „Neoliberalismus“ wieder positiv zu besetzen.
Ab und zu muss man weiter zurücktreten, um etwas zu erkennen. Der Chart der Zinsen für 10-jährige US-Staatsanleihen seit 1790, den „Finanz und Wirtschaft“ die Tage präsentierten, macht es uns möglich: Der Chart des Tages
Alte Zahlen zum Wirtschaftswachstum machen Schlagzeilen. Neue langfristige Prognosen zum Wirtschaftswachstum werden dagegen bisher in den deutschen Medien unterschlagen.
Gerald Braunberger macht sich im Fazit-Blog lesenswerte Gedanken zur wachsenden Ungleichverteilung von Vermögen und Einkommen. Mit dabei: Das Buch von Thomas Piketty „Le capital au xxie siècle“. Bücherkiste: Die Rückkehr der Erben
Heiner Flassbeck ist zwar ein Beispiel dafür, dass auch volkswirtschaftlicher Sachverstand nicht vor Irrtümern schützt. Doch auch wenn wirtschaftlicher Sachverstand keine hinreichende Bedingung für gute Wirtschaftspolitik ist, er ist eine notwendige Bedingung, Von daher teile ich Flassbecks Kritik an der Besetzung der wichtigsten Posten im Wirtschafts- und Finanzministerium: Offensichtlich kein Interesse an der Volkswirtschaft, obwohl genau das notwendig wäre