Autor: Arne Kuster

Ordoliberalismus und Neoliberalismus

Als Nachtrag zu meinem Beitrag „Bundespräsident Gauck im Angesicht des Neoliberalismus“ ein Hinweis auf einen englischen Wirtschaftsblog: Ordoliberalism, Neoliberalism and Economics Blogger Simon Wren-Lewis zieht wie ich eine scharfe Grenze zwischen Ordo- und Neoliberalismus. Man mag auch gerne noch einmal nachlesen: Eine kleine, persönliche Ideengeschichte

Das Fracking-Wunder bleibt aus

Der Schiefergasboom wird überschätzt. Das Fracking-Wunder bleibt aus Im ansonsten guten Artikel der FAZ bleibt allerdings eines unbelegt: Ist der kurzfristige „Sinkflug“ des Preises der amerikanischen Ölsorte WTI seit dem Sommer tatsächlich durch mittels Fracking neu erschlossene Ölvorkommen verursacht?

Joachim_Gauck

Bundespräsident Gauck im Angesicht des Neoliberalismus

Eine Rede am Freiburger Walter-Eucken-Institut, an der Universität, die als geistige Geburtsstätte der Sozialen Marktwirtschaft gilt, ist ein guter Anlass, um über wirtschaftspolitische Grundsatzfragen nachzudenken. Bundespräsident Gauck nutze diese Gelegenheit. Doch ein weiteres Mal fand Gauck nicht aus der Rolle des gestandenen Liberalen heraus. Und mit „gestanden“ meine ich durchaus auch „unbeweglich“. Spannend, wenn auch wahrscheinlich zum Scheitern verurteilt, ist trotzdem Gaucks Versuch, den Begriff „Neoliberalismus“ wieder positiv zu besetzen.

Gesammelte volkswirtschaftliche Inkompetenz

Heiner Flassbeck ist zwar ein Beispiel dafür, dass auch volkswirtschaftlicher Sachverstand nicht vor Irrtümern schützt. Doch auch wenn wirtschaftlicher Sachverstand keine hinreichende Bedingung für gute Wirtschaftspolitik ist, er ist eine notwendige Bedingung, Von daher teile ich Flassbecks Kritik an der Besetzung der wichtigsten Posten im Wirtschafts- und Finanzministerium: Offensichtlich kein Interesse an der Volkswirtschaft, obwohl genau das notwendig wäre