Dreifache Kritik
… übt Moritz Schularick im folgenden Video: Kritik an ökonomischen Modellen, Kritik an der Bankenaufsicht und Kritik an der deutschen Öffentlichkeit, die in ökonomischen Dingen völlig ahnungslos ist.
… übt Moritz Schularick im folgenden Video: Kritik an ökonomischen Modellen, Kritik an der Bankenaufsicht und Kritik an der deutschen Öffentlichkeit, die in ökonomischen Dingen völlig ahnungslos ist.
Ist die Kompetenzüberschreitung der Europäischen Zentralbank bei ihrem Anleihekaufprogramm OMT wirklich so offensichtlich? Und sollte die EZB das Verdikt des Verfassungsgerichts zu OMT nun umgehen? Nachdem ich schon zwei wichtige Kritikpunkte am Beschluss des Verfassungsgericht zum OMT-Programm widerlegt habe, siehe „OMT und Verfassungsgericht – Teil I“, will ich auf einen weiteren Kritikpunkt von André Kühnlenz in seinem Artikel „Die Verfassungsrichter blamieren sich bis auf die Knochen …“ eingehen. Aber auch auf Wolfgang Münchaus Vorschlag, wie man den Beschluss des Bundesverfassungsgerichts umgehen kann,verdient eine Erwiderung.
Vor ein paar Wochen schrieb ich hier Die Eurokrise ist tatsächlich beendet Nun schreiben Jan Dams und Sebastian Jost Die Eurokrise ist nicht tot Das ist kein Widerspruch. Es kommt alles auf die Definition an. Ich meinte die Eurokrise im engeren Sinne, nämlich die Leistungsbilanzkrise. Die Staatsschuldenkrise dagegen ist keinesfalls beendet. Und da an den Konstruktionsfehlern der Währungsunion kaum etwas geändert wurde, ist auch die nächste Leistungsbilanzkrise unausweichlich. Viele tipppen, dass sie von Frankreich ausgehen wird.
Nachdem der Paukenschlag des Bundesverfassungsgericht – nämlich sein Verdikt über das Anleihekaufprogramm OMT der Europäischen Zentralbank – wahrgenommen wurde, wenn auch mit Verspätung, kommen sie jetzt wieder aus ihren keynesianischen Löchern gekrochen: die Thomas Frickes dieser Welt, also die Dauernörgler mit Ökonomie-Hintergrund. Mit Fricke können wir allerdings kurzen Prozess machen. Die ausführlichere Replik verdient hingegen ein Blogbeitrag von André Kühnlenz.
Nun muss man sagen, der Bericht von Dyrk Scherff Millionen in Millisekunden ist zwar ganz interessant zu lesen. Ob Hochfrequenzhandel aber wirklich sinnvoll ist, erfährt man nicht, wenn man die Handelsfirmen besucht. Meinen Vorschlag zum Thema findet man übrigens bereits hier im Blog: Bestpreisgarantie statt Hochfrequenzhandel
Die internationale Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands wurde nicht erst durch die Hartz-Reformen wiederhergestellt. Das ist die wichtigste Aussage der Autoren von „From Sick Man to Europe to Economic Superstar“. Mit Blick auf die Entwicklung deutschen Arbeitslosenzahlen bleibt ihre Analyse aber unvollständig.
Das fragt Gerald Braunberger im Fazit-Blog. Und er neigt sehr stark zu der Antwort: Ja! Nimmt die IT uns die Arbeit weg?
Am letzten Freitag veröffentlichte das Bundesverfassungsgericht seinen Beschluss, dem Europäischen Gerichtshof einige Fragen zum Anleihekaufprogramm der EZB (OMT) vorzulegen. Damit begann ein abermaliges Desaster des deutschen sogenannten Qualitätsjournalismus.
Die Schweizer haben mehrheitlich für Einwandererkontingente gestimmt und ernten damit viel Kritik aus der EU. Warum aber die Eidgenossen so gestimmt haben, wie sie gestimmt haben, zeigt vielleicht ein kleiner Blick auf den Schweizer Immobilienmarkt von Tobias Straumann: I know it, when I see it
Ergänzend zu meinem Beitrag zu den BRIC-Staaten nun einer zum Schwellenland Argentinien. Die Probleme Argentiniens sind wohl größer als die der BRIC-Staaten und hauptsächlich politisch verursacht. Da ich aber nicht alles selbst recherchieren kann, hier ein Linktipp: Gelddrucken und Abwerten in Argentinien
In den letzten Wochen waren die BRIC-Staaten Brasilien, Russland, Indien und China mit Währungsturbulenzen in den Schlagzeilen. Die Chancen stehen jedoch nicht schlecht, dass das Ganze voerst ein „Ministurm“ (Roubini) bleibt.