Zehn Jahre Angela Merkel als Bundeskanzlerin. Die Presse liefert zum Dienstjubiläums einige Kommentare, die eher gemischt ausfielen. Einige Mythen über Angela Merkel werden in der Flüchtlingskrise immer mehr angezweifelt. Das gilt nicht zuletzt für den Satz „Sie betrachtet die Dinge vom Ende her.“
Neueste Artikel
Ungleichheit – Einige Fakten und Ursachen
Die immer ungleichere Einkommensverteilung ist ein in der Öffentlichkeit heftig diskutiertes Thema. Aber wie war die Entwicklung in den reichen OECD-Ländern in den letzten 30 Jahren genau? Wie steht Deutschland dar im Vergleich zu anderen OECD-Ländern? Ist die Einkommensverteilung in den USA tatsächlich besonders ungleich? Und in welchen Ländern ist die Einkommensspreizung heute am geringsten?
Ist wirtschaftliche Ungleichheit eine Ursache von Terrorismus?
Schon einen Tag nach den Massakern in Paris mit über 130 Toten trat der OECD-Generalsekretär Angel Gurria vor die Presse und erklärte laut Agenturberichten, dass wirtschaftliche Ungleichheit auch eine Ursache von Terrorismus sei. Aber kann man das wirklich so sagen?
Gegen offene Grenzen – Die ökonomischen Gegenargumente
Massenmigration schwächt das Konzept des Staatsvolks und damit die Demokratie. Das war eine wichtige Einsicht in meiner ersten Auseinandersetzung mit der radikalen Idee vollkommen offener Grenzen. Philippe Legraine vertrat z.B. diese Idee in einem Artikel in Novo Argumente. Aber wie sieht es mit Legraines wirtschaftlichen Argumenten zugunsten offener Grenzen und freier Einwanderung aus? Hier liegt ja der Schwerpunkt seines Artikels.
Gegen offene Grenzen – Kritik einer radikalen Ansicht
Der Ökonom Philipp Legrain war seiner Zeit nur um ein paar Wochen voraus. Mitte Juli veröffentlichte er bei „Novo Argumente“ eine Streitschrift, in der er vollkommen offene Grenzen für Einwanderer forderte. Was kann man ihm unter dem Eindruck der deutschen Erfahrungen der vergangenen Wochen antworten?
Wein aus Portugal, Tuch aus England, Fleisch aus Deutschland: Lehren für TTIP
Werner Vontobel greift für „flassbeck economics“ Grundsatzfragen des internationalen Freihandels auf. Das ist natürlich gerade vor dem Hintergrund der TTIP-Verhandlungen interessant. Eine Stellungnahme.
Der Flüchtlingsschock für die deutsche Wirtschaft
Mindestens eine Million Migranten werden diese Jahr in Deutschland ankommen. Prognosen wagt aber eigentlich niemand mehr. Was nächstes Jahr wird, weiß auch niemand. Zumindest der Familiennachzug steht noch bevor.
Vielleicht schaffen wir das – zumindest logistisch. Und dann? Ökonomen wie Isabel Ruiz und Carlos Vargas-Silva von der Universität Oxford reden von einem „forced migration shock“ für die Wirtschaft; so in ihrem Überblicksartikel „The Economics of Forced Migration“. Man übersetzt den Begriff heute in Deutschland wohl am besten mit „Flüchtlingsschock“.
Wie wird die deutsche Wirtschaft auf diesen Flüchtlingsschock reagieren? Erfahrungen aus der Nachkriegszeit mit den Vertriebenen könnten einen Anhaltspunkt geben. Allerdings war die Qualität der Einwanderung damals wie heute eine andere. Weiterlesen
Irre Bundeskanzlerin provoziert mit gleich drei türkischen Fahnen
Über Merkels Flucht nach Ankara, die einer Kapitulationserklärung gleicht.
Flüchtlingskrise, Schwellenländerkrise, außerdem in der Krise: Lebensversicherungen und TTIP
Pessimismus und schlechte Nachrichten für ein trübes Herbstwochenende
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Wirtschaftswachstum und Lebenstandard langfristig gesehen (2004-2014)
Die Wirtschaftsmedien bombardieren uns mit Quartalszahlen, Monatszahlen und den ständig aktuellen Börsenindizes. Die meisten dieser Daten sind zurecht am nächsten Tag wieder vergessen. Sie bilden nur das Hintergrundrauschen für die wirklich interessanten Entwicklungen. Die vollziehen sich nämlich meistens langsam und langfristig.
Wie hat sich z.B. die Wirtschaft verschiedener Länder über einen langen Zeitraum wie den von 2004-2014 entwickelt? Welche wichtigen Länder sind vorgeprescht? Welche wichtigen Länder sind zurückgefallen? War die Entwicklung in China wirklich so überragend? Wie stehen Deutschland und die EU-Staaten im internationalen Vergleich da?
Im Folgenden Daten und Hintergründe anschaulich aufbereitet. Weiterlesen
Von der Abschaffung des Wirtschaftsnobelpreises zum Wirtschaftsnobelpreis für Angus Deaton
Heute morgen noch fragte Patrick Bernau im Fazit-Blog, ob man nicht besser den Wirtschaftsnobelpreis abschaffen sollte. Dann zeigte die Bekanntgabe des diesjährigen Preisträgers, Angus Deaton, wie gut der Wirtschaftsnobelpreis sein kann.










