Analyse

Gegen offene Grenzen – Die ökonomischen Gegenargumente

Philippe Legrain auf der Konferenz "Ökonomie neu denken", 23. Januar 2012

Massenmigration schwächt das Konzept des Staatsvolks und damit die Demokratie. Das war eine wichtige Einsicht in meiner ersten Auseinandersetzung mit der radikalen Idee vollkommen offener Grenzen. Philippe Legraine vertrat z.B. diese Idee in einem Artikel in Novo Argumente. Aber wie sieht es mit Legraines wirtschaftlichen Argumenten zugunsten offener Grenzen und freier Einwanderung aus? Hier liegt ja der Schwerpunkt seines Artikels.

Arbeiten wir also der Reihe nach an Legraines Argumenten ab:

Wenn Beschäftigte aus armen Ländern in reiche ziehen, können sie Nutzen aus Kapital, Technologie und Institutionen der entwickelten Wirtschaftssysteme ziehen, was sie produktiver und die Welt wohlhabender macht.

Dies gilt nur für qualifizierte Einwanderer. Einwanderer ohne Qualifikation fehlen dagegen die Voraussetzungen, um Kapital, Technologie und Institutionen zu nutzen. Mehr noch, die Handlangerdienste, die gering qualifizierte Einwanderer ausführen können, werden durch Technologien ersetzt.

Einwanderer aus armen Ländern können in reichen Ländern um ein Vielfaches höhere Löhne bekommen und das Geld, das sie nach Hause schicken – jährlich offiziell 300 Milliarden Dollar … – stellt die 100 Milliarden Dollar, die westliche Regierungen an Entwicklungshilfe leisten, leicht in den Schatten.

Dies gilt nur, solange nicht ganze Familien und Dörfer auswandern. Was aber, wenn keiner mehr in der Heimat ist, dem man Geld schicken kann? Das ist die Situation in vielen Gegenden Osteuropas und nun auch in Syrien und Teilen des Irak. Tatsächlich ist die Gefahr einer Negativspirale in Auswandererländern real. Wenn die Leute erwarten, dass sowieso bald „der letzte das Licht ausmacht“ wird auch nichts mehr investiert. Legraine unterschätzt völlig die Dynamik von Wanderungsbewegungen in der heutigen Welt.

Tatsächlich sind die durch die Migration bedingten wirtschaftlichen Gewinne mit denen des  Handels durchaus vergleichbar. [Anmerkung: gemeint ist der internationale Handel.]

Nein, nicht nur vergleichbar, sondern sogar vollkommen austauschbar. Die Ökonomen sagen, Migration und Handel sind Substitute. Ich kann Handys in China produzieren lassen oder ich kann in Deutschland eine Handyfabrik aufbauen und die Arbeiter dafür aus China holen. Der Effekt, nämlich soundsoviel neue Handys im Jahr, ist exakt der gleiche. Das bedeutet: Handel ersetzt Migration.

Und wer jetzt mit dem Argument kommt, eine Handyfabrik in Deutschland sei aber technologisch besser und damit effizienter. Das gilt nur – siehe oben – wenn die chinesischen Einwanderer, die darin arbeiten, entsprechend qualifiziert sind.

Aber wo Dienstleistungen lokal zur Verfügung gestellt werden müssen – Ältere können nicht aus der Ferne versorgt werden, Taxifahrer müssen lokal arbeiten, Geschirr muss an Ort und Stelle abgewaschen werden –, ist internationale Migration die einzige Form internationalen Handels, die möglich ist.

Ausnahmsweise kein direktes Gegenargument. In der großen Masse geht es hier aber um einfache Tätigkeiten. Die Reichen können hier von einem breiteren Arbeitsangebot profitieren, für die Armen entsteht dagegen die Gefahr des Lohndumpings. Ist wiederum, etwa wegen eines Mindestlohns, eine Senkung des Lohnniveaus nicht möglich, entstehen keine Arbeitsplätze für Migranten. Interessant sind die spanischen Erfahrungen mit einem faktisch gespaltenen Arbeitsmarkt. Migranten fanden in Spanien Beschäftigung, indem offizielle Arbeitsmarktstandards unterlaufen wurden.

Fast die Hälfte der mit Beteiligungskapital finanzierten Start-ups in Amerika haben Gründungsmitglieder mit Migrationshintergrund.

Das spricht nur dafür, dass Amerika seine Migranten gut auswählt. Vergleichbare Erfolge gibt es in Deutschland nicht.

Der Ökonom Milton Friedman hat einst behauptet, dass freie Einwanderung und ein Wohlfahrtsstaat nicht zusammengehen.

Und ein richtiges Gegenargument findet Lagraine nicht. Er endet den Argumentationsstrang mit:

Wenn das Recht, in einem Land zu arbeiten, zu dem Preis zu haben wäre, dass man bei der Ankunft nicht in der Lage ist, Sozialleistungen zu beantragen, würden ihn die meisten Einwanderer ohne weiteres zahlen. Leider wird ihnen diese Option nicht angeboten.

Leider ist diese Option auch unrealistisch. Wir hätten Hungertote in Deutschland und ohne Gesundheitsversorgung der Flüchtlinge sehr schnell Epidemien.

Geh nicht ohne Gruß, empfiehl bitte den Beitrag weiter!

Foto: Philippe Legrain vor der Konferenz „Ökonomie neu denken“, 23.1.2012

13 Kommentare

  1. Pingback: Gegen offene Grenzen – Kritik einer radikalen Ansicht | Wirtschaftswurm

  2. @Arne
    Ein paar Argumente scheinen mir nicht zur greifen bzw. zu kurz zu greifen. Der Reihe nach

    > was sie produktiver und die Welt wohlhabender macht. Dies gilt nur für qualifizierte Einwanderer.

    Stimmt nur zum Teil. Die Qualifizierung kann durchaus nachgeholt werden. Je nach Aufwand / Nutzungsdauer ergibt sich dann ebenfalls ein Wohstandszuwachs – allerdings ein kleinerer als bei Einwanderung qualifizierter Personen.

    > sind die durch die Migration bedingten wirtschaftlichen Gewinne mit denen des Handels durchaus vergleichbar. … Nein, nicht nur vergleichbar, sondern sogar vollkommen austauschbar.

    Was Unternehmensgewinne auf die importierten bzw. erzeugten Waren angeht bin ich einverstanden. Nur ist diese Sicht unvollständig. Was ist mit den Steuereinnahmen, die die migrierten Arbeiter auf Ihren Lohn im Zielland zahlen und mit den Verbräuchen/Umsätzen/Gewinnen, die sie aus ihren Einkommen im Zielland erzeugen?

    >Startups. Vergleichbare Erfolge gibt es in Deutschland nicht.

    Stand 2009 erfolgten ca. 30% der Neugründungen durch Personen mit Migrationshintergrund bei einem Bevölkerungsanteil von ca. 19%. Also nicht so effektiv wie die US-Amerikaner aber soweit durchaus positiv. Interessant wäre eine Aufschlüsselung der Neugründungen hinsichtlich Branche und / oder Unternehmensgrössen z.B. 5 Jahre nach Gründung um zw. kleinen Einzelhändlern und eher Industriellen Unternehmen zu unterscheiden.

  3. @uwe,
    zu deinen Argumenten:
    „Die Qualifizierung kann durchaus nachgeholt werden.“ – Das gilt für die jungen Einwanderer und auch dort nur zum Teil. Nicht jeder schafft ein Studium. Und wer nur sechs Jahre Grundschule besucht hat und kein Deutsch kann, da muss man fast von vorne anfangen. Und wenn derjenige dann schon auch nur 30 ist, dann lohnt sich das rein ökonomisch betrachtet kaum.
    „Was ist mit den Steuereinnahmen, die die migrierten Arbeiter auf Ihren Lohn im Zielland zahlen und mit den Verbräuchen/Umsätzen/Gewinnen, die sie aus ihren Einkommen im Zielland erzeugen?“ – Ich hab erst einmal das Plus für die Weltwirtschaft betrachtet und da gibt es nichts, was nicht auch ohne Migration erreichbar wäre. Du sprichst aber die Verteilungsfrage an. Da machen die bereits Ansässigen durch Migranten nur ein Plus, wenn diese mehr als der Durchschnitt verdienen bzw. Steuern zahlen.
    „Stand 2009 erfolgten ca. 30% der Neugründungen durch Personen mit Migrationshintergrund bei einem Bevölkerungsanteil von ca. 19%.“ – Da reden wir jetzt über die Dönerbude mit prekär beschäftigten Familienangehörigen.

  4. @arne
    Qualifikation nachholen: „gilt für die jungen Einwanderer und auch dort nur zum Teil“. Yep. Kann bei einem Teil nachgeholt werden. Genau das war mein Punkt. Bis zu welchem Alter sich das amortisiert, wäre eine interesante Fragestellung und hängt natürlich sehr von der individuellen Situation und somit notwendigem Aufwand ab.

    Weltwirtschaft/Verteilungsfrage/mehr als der Durchschnitt verdienen: Ich verstehe nicht warum das so sein sollte. Bzw. ich verstehe evt. auch einfach nicht, was Du genau meinst.

    Ebene Weltwirtschaft: Ich habe mir vorgestellt, dass der Migrant im eigenen Land mangels Ressourcen / Chance nichts erwirtschaftet und seine Verbrauchsnachfrage mangels Einkommen beim Minimum ist. Im Einwanderungsland erwirtschaftet er, hat Einkommen und verbraucht somit auch mehr als zuvor. Solange er dabei per Saldo keinen vorhandenen Bewohner des Einwanderungslandes aus der Arbeit verdrängt UND diesen auf das frühere minimale Verbrauchsniveau des Einwanderers drückt, so lange ist das für die Weltwirtschaft positiv, oder nicht? Spätestens vor dem zweiten ist unser soziales Netz vor.

    Ebene Einwanderungsland. Wieso meinst Du, es wäre nur bei überdurchschnittlichem Einkommen des Einwanderers auch für die Urbevölkung wirtschaftlich positiv? Ist diese Grenze nicht eher dort anzusetzen, wo sein Einkommen seinen Verbrauch überschreitet und sei das Einkommen auch unterdurchschnittlich? Solange er mehr Wert erzeugt als verbraucht, solange steigt das ?Volksvermögen (weiss nicht, ob das der richtige Begriff ist, sorry, Naturwissenschaftler), d.h. es bleibt mehr Geld z.B. für Infrastruktur.
    Solange er weniger als der bisherige Durchschnitt verdient sinkt zwar das Durchschnittseinkommen. Das macht aber keinen der zuvor Anwesenden ärmer und bringt allen mehr Volksvermögen aka z.B. bessere Infrastruktur.

    Dönerbude: Ohne Daten können wir über die Art des Unternehmens leider nur ziemlich sinnfrei spekulieren.
    Bzgl. Unternehmensgründung passt mein Vergleich nicht richtig. Du hast Dich auf Ausländeranteil bei Gründern beteiligungsfinanzierter Unternehmen bezogen und ich hatte auf die Schnelle mich auf den Anteil an allen Unternehmen bezogen. Die passenden Vergleichsdaten fehlen leider. Bleibt aber der deutlich größere unternehmerische Impetus/Wagemut der Migranten gegenüber dem Einheimischen. Zumindest der scheint mir sehr positiv.

  5. Erich sagt

    @uwe

    „Solange er weniger als der bisherige Durchschnitt verdient sinkt zwar das Durchschnittseinkommen. Das macht aber keinen der zuvor Anwesenden ärmer und bringt allen mehr Volksvermögen aka z.B. bessere Infrastruktur. “

    So ganz stimmt das nicht. Sein Verbrauch ist ja nicht nur der Teil, den er selber persönlich verbraucht, zu seinem Verbrauch gehört ja auch das ganze soziale Umfeld. Dazu gehören nicht nur die Sozialarbeiter, die Polizei, das Rechtssystem, unsere Sozialversicherung, der Bau von Straßen und öffentlichen Verkehrsmitteln, eben alles was unsere Gesellschaft ausmacht. Jeder der weniger als der Durchschnitt an Beitrag leistet, ist insofern eine Last für die anderen. Wir alle wollen dies natürlich auch so, wir wollen eine sozial ausgewogene Lastenverteilung (auch wenn wir manchmal unterschiedliche Ansichten über den Grad der Verteilung haben).

    Die Folge ist aber eben auch, dass Zuwanderer, welche weniger als der Durchschnitt verdienen, und somit weniger als der Durchschnitt für unser System beitragen kann, eine Belastung darstellen. Das kann man akzeptieren, und sagen „wir schaffen das schon“, aber man sollte sich wenigstens bewusst darüber sein.

    Es kann schon manchen aufstoßen, dass wir zwar kein Geld haben für kostenlose Kindergärten, zu wenig Unterstützung für Familien bieten können, kein Geld für sozialen Wohnungsbau, etc. haben, und dann auf einmal riesige Beträge für Zuwanderer aus anderen Gesellschaften bereitstellen.

  6. @Erich, genau das waren auch meine Überlegungen. Hans-Werner Sinn hatte es bereits ähnlich formuliert.

    @uwe,
    „Ich habe mir vorgestellt, dass der Migrant im eigenen Land mangels Ressourcen / Chance nichts erwirtschaftet und seine Verbrauchsnachfrage mangels Einkommen beim Minimum ist.“ – Wenn wir das aus Ausgangslage nehmen, können wir uns auch vorstellen, dass ein ein deutscher Konzern nun im Heimatland eine Fertigungsfabik bauen lässt. Wir können uns aber auch vorstellen, dass der deutsche Konzern die Arbeiter nach Deutschland kommen lässt und für sie seine Fabriken in Deutschland ausbaut. Kommt letztlich auf dasselbe hinaus. Die Investition ist auch beide Male notwendig.

    „Bleibt aber der deutlich größere unternehmerische Impetus/Wagemut der Migranten gegenüber dem Einheimischen. Zumindest der scheint mir sehr positiv.“ Das bestreite ich nicht, spiegelt aber auch nur wieder, dass die Migranten auf dem regulären Arbeitsmarkt eine schlechtere Chance haben.

  7. @Erich

    >Sein Verbrauch ist ja nicht nur der Teil, den er selber persönlich verbraucht, zu seinem Verbrauch gehört ja auch das ganze soziale Umfeld. Dazu gehören nicht nur die Sozialarbeiter, die Polizei, das Rechtssystem, unsere Sozialversicherung, der Bau von Straßen und öffentlichen Verkehrsmitteln, eben alles was unsere Gesellschaft ausmacht.

    D.h., Du gehts davon aus, dass er denselben Teil der Staatsquote verbraucht, wie jeder, der bereits bei seiner Ankunft da war. Klingt sehr einleuchtend. Stimmt allerdings nicht.

    Spontan mal zwei grosse Posten, für die diese „Verbrauchs-„Annahme m.E. falsch ist.

    – Zum einen steigen die Staatsausgaben nicht gleichmäßig mit jeder zusätzlichen Person um den bisherigen Schnitt sondern lediglich um die Grenzkosten, welche deutlich niedriger liegen als die Durchschnittskosten.

    – Zum habe ich heftige Zweifel, dass dem Einwanderer ein Verbrauch bzgl. der bis zur Einwanderung aufgelaufenen Staatsschulden inkl. der in die Zukunft verschobenen (Pensionsansprüche) zuzurechnen ist.

    Beides Punkte, die dazu führen, dass unserer Einwanderer bereits mit unterdurchschnittlichem Einkommen, den Wohlstand der Gesamtheit erhöht.

  8. Erich sagt

    @uwe

    gerade wenn Sie die Pensionsansprüche ansprechen, wie sieht es dann erst mit der Mindestrente aus, welche die weitaus meisten der Zuwanderer am Ende erhalten werden. Kaum jemand wird einen so großen Beitrag in unser Rentensystem erbringen können, als dass er damit die Mindestrente erwirtschaften kann. Wie auch immer, es gibt durchaus humanitäre Gründe, die für die Aufnahme von Flüchtlingen sprechen, aber so zu tun als ob das wirtschaftlich ein Gewinn wäre, das ist schon extrem unrealistisch. Wir werden schon genug getäuscht über die Eurorettungsaktionen, die angeblich alle nichts kosten. Damit nährt man nur all die Verschwörungstheorien, indem man die allzu offensichtlichen Täuschungen der Regierung und der Staatsmedien unglaubwürdig macht. Am Ende profitieren dann nur die Rechten, die überhaupt jede Form von Einwanderung ablehnen.

  9. @Arne

    >Die Investition ist auch beide Male notwendig.

    Das Argument mit den Grenzkosten – siehe meine Antwort an Erich – sticht doch auch bei den Investitionen auf diversen Ebenen, oder nicht? Insofern kann ich die angebliche Austauschbarkeit von Handel und Investition nicht nachvollziehen. Beispiele:

    Case1: der Einwanderer erhält einen bereits vorhandenen Arbeitsplatz, welcher aus dem vorhandenen Arbeitsreservoir nicht besetzbar ist.
    -> keine Investition.
    Case2: der Einwanderer erhält einen neu geschaffenen Arbeitsplatz durch Erweiterung einer vorhandenen Arbeitsstruktur (z.B. Firma)
    -> geringe Investition, erheblich kleiner als bei Neugründung eines Standortes.
    Case3: der Einwanderer erhält einen neu geschaffenen Arbeitsplatz an einem neu geschaffenen Standort.
    -> erhebliche Investition. Allerdings kleiner als im Herkunftsland, da die umgebene Infrastruktur bereits vorhanden ist.

    >größere unternehmerische Impetus/Wagemut der Migranten … spiegelt aber auch nur wieder, dass die Migranten auf dem regulären Arbeitsmarkt eine schlechtere Chance haben.

    Schlechtere Chancen am Arbeitsmarkt bei gleicher beruflicher Qualifikation könnte eines von mehreren Motivationselementen zur Neugründung sein. Ob diese Chancen bei gleicher beruflicher Qualifikation aber tatsächlich schlechter sind? Immerhin handelt es sich um einen Bewerber, der in seinem Leben bereits erhebliche Mobilität / Flexibilität gezeigt hat. Du kennst den Spruch „mobil im Arsch, mobil im Hirn“?
    Dazu kommt vermutlich auch ein grösserer „Hunger“, die endlich greifbaren Chancen auch nutzen zu wollen. Hängt natürlich auch von der Passung zum Betrieb und den Kollegen ab.

  10. @Erich

    Was die mittel oder langfristige Wirtschaftlichkeit bei dieser aktuellen kaum kanalisierten Zuwanderung angeht, das kann ich nicht absehen. Ich wäge für mich lediglich die Argumente, die ich aufnehme. D.h. ich versuche, die Argumente der Schwarzmaler wie auch die der Rosatüncher auf Stichhaltigkeit zu prüfen.

    >Mindestrente
    Soll vermutlich Grundsicherung im Rentenalter heissen. Du meinst die aus Steuermitteln gezahlte AUFSTOCKUNG der Rente samt sonstigem Einkommen, wenn diese nicht zum Lebensunterhalt ausreichen.

    Wie hoch der Rentenanspruch der Einwanderer / Flüchtlinge letztlich sein wir, kann ich natürlich nicht wissen. Ein für die Rente sehr positiver Punkt ist aber die deutliche Verjüngung der Gesellschaft sowohl durch die erwachsenen Flüchtlinge selbst als auch durch ihre Kinder.

  11. @uwe,
    man kann ja alle möglichen Annahmen über die Invesitionskosten hier und dort machen, das führt uns aber nicht weiter.

  12. Stefan Rapp sagt

    Ich stell mal folgende Frage, wenn jemand 1000 Euro im Monat für wohltätige Zwecke zur Verfügung hat, er entweder die Wahl hat damit einem 25 jährigen männlichen Flüchtling in Deutschland seinen Unterhalt zu bezahlen oder er alternativ damit 32 Kindern, deren Betreuung, Essen, Kleidung eine Schulausbildung und medizinische Versorgung sicherstellen kann. Für was sollte sich wohl ein vernünftiger Mensch entscheiden ?

    http://www.sos-paten.de

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