Zwei französische Minister haben diese Woche die deutsche Debatte um ein Investitionsprogramm neu belebt. Emmanuel Macron und Michel Sapin schlugen vor, dass Deutschland innerhalb der nächsten drei Jahre 50 Milliarden zusätzlich investiert, während Frankreich spart. Deutschland sollte aber mit einem Investitionsprogramm bis nach dem Austritt aus der Eurozone oder ihren Zusammenbruch warten.
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Drei Gründe, warum Kleinstaaterei im Trend liegt
Auch wenn Schottland und Katalonien vorerst nicht unabhängig werden, drei große Gründe sprechen nach wie vor dafür, dass es auch in Zukunft immer mehr und dafür immer kleinere Staaten geben wird.
Mindestlohn: Der Europäische Gerichtshof stoppt Einflussnahme aus der nordrhein-westfälischen Provinz
Der Europäische Gerichtshof (EuGH) kassiert den besonderen Mindestlohn bei öffentlichen Aufträgen. Manchmal ist Europa doch gut als Stachel im Fleisch politischer Ignoranz.
Doch worum geht’s genau?
Wenn wir unter einem neoliberalen Regime leben, ist es zumindest nicht neoliberal
Linke „Aufklärer“ beklagen gerne die „Ausbeutung“ und verurteilen dafür ein „neoliberales Regime“. Hinter diesen Begriffen steckt allerdings meist wenig Substanz. – Teil 2
Ausbeutung gibt es schon seit 143 Jahren nicht mehr
Linke „Aufklärer“ beklagen gerne die „Ausbeutung“ und verurteilen dafür ein „neoliberales Regime“. Hinter diesen Begriffen steckt allerdings meist wenig Substanz. – Teil 1
Keine Revolution – da haben wir wirklich Glück gehabt!
Byung-Chul Han klärt uns auf den Seiten der Süddeutschen auf, warum’s keine Revolution gibt, und tut so, als ob das bedauerlich wäre. Tatsächlich sollten wir froh darum sein, dass es keine Revolution gibt.
Zu wenig Investitionen in Deutschland?
Im Schatten internationaler Krisen wie Ukraine und IS hat Sigmar Gabriel neue Ideen vorgestellt, um in Deutschland die Investitionen anzukurbeln. Laut „Herdentrieb“ will Gabriel einen Fonds aufbauen, in dem Banken und Versicherungen einzahlen können und dessen Gelder dann für den Bau von Straßen oder Stromtrassen zur Verfügung stehen. Eine Kritik.
Der Wirtschaftswurm ist Meinungsführer
Laut einer Analyse von aserto-wise gehört der Wirtschaftswurm zu den Meinungsführern unter den deutschen Wirtschaftsblogs. Das freut mich natürlich. Mit dabei als Meinungsführer sind übrigens Blicklog, Querschüsse und Ökonomenstimme. Die Analysen von aserto-wise sollen wohl Unternehmen eine Hilfe sein zu bestimmen, wo sie qualifiziertes Publikum für ihre Werbung finden.
Ist die Staatsverschuldung doch kein Problem?
Der Oxford-Professor Simon Wren-Lewis weist auf einen wichtigen Punkt hin: Wie sehr die Staatsschulden drücken, hängt weniger von ihrer Höhe als von der Höhe der Zinsen und des Wirtschaftswachstums ab. Wer nun auf dauerhaft niedrige Zinsen und ein dauerhaft hohes Wirtschaftswachstum setzt, sollte allerdings besser gleich Roulette spielen.
Zeitungskrise oder Journalismuskrise?
Zur Zeitungskrise gibt es nichts Neues. Der Fokus sollte also nun auf dem Journalismus im Internetzeitalter liegen. So ist der Einfluss von Google auf die Arbeitsbedingungen im Journalismus bislang zu wenig beachtet worden.
Der Goldpreis und die effizienten Märkte
Patrick Bernau hat uns jüngst in der FAZ an Eugene Fama erinnert, der (noch immer) aktueller Wirtschaftsnobelpreisträger ist. Famas These, die Märkte, auch die Finanzmärkte, seien immer effizient, wirkt heutzutage provokant – auch auf mich.









