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Griechenland sinkt immer tiefer in die Deflation

Darauf weist Egghat hin:

Sinkende Preise führen aber dazu, dass Investitionen und Konsumausgaben zurückgestellt werden (im Zweifel bekommt man seine Wünsche im nächsten Jahr ja billiger). Das gefährdet den erwarteten Aufschwung in Griechenland massiv. Die einzige Lösung bleibt: Griechenland raus aus der Eurozone. Dadurch würden zumindest importierte Güter teurer.

Martin-Hellwig

Des Bankers neue Kleider – von Anat Admati und Martin Hellwig

Die Verhandlungsführer von SPD und Union haben anscheinend das kürzlich erschienene Buch Martin Hellwigs und Anat Admatis nicht gelesen. Die zentrale Forderung des Direktors des Max-Planck-Instituts in Bonn und der Standford-Professorin blieb zumindest im Koalitionsvertrag gänzlich unberücksichtigt. Im Buch „Des Bankers neue Kleider“ fordern die beiden, dass sich Banken sehr viel mehr als heute, nämlich zu 20-30 Prozent, durch Eigenkapital finanzieren.

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Ein neuer Befürworter eines pragmatischen Mindestlohns

Hier im Blog hatte ich bereits 2011 eine pragmatische Lösung für den Mindestlohn vorgeschlagen: Man fängt mit einem niedrigen Mindestlohn an und erhöht dann regelmäßig, wenn Untersuchungen ergeben, dass der Mindestlohn keine nennenswerte Zahl Arbeitsplätze gekostet hat.

Karl Brenke, Mitarbeiter des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, befürwortet jetzt gegenüber tagesschau.de dieses Modell. Dabei macht er auch klar, wie problematisch die Durchsetzung eines Mindestlohns in der Praxis ist: