Bitcoins sind eine geniale Idee, so habe ich es in Teil 1 dieses Artikels geschrieben. In diesem Teil 2 werde ich allerdings zeigen, dass die Umsetzung der Idee ein paar entscheidende Mängel hat. Darum glaube ich, dass sich Bitcoins zumindest in der gegenwärtigen Form nicht durchsetzen werden.
Neueste Artikel
Bitcoins: Blase oder Zukunft? – Teil 1
Bitcoins sind angetreten, den Zahlungsverkehr zu revolutionieren. Aber werden sie sich tatsächlich durchsetzen oder ist die gegenwärtige Euphorie, die sich in den gestiegenen Kursen zeigt, nur eine weitere Blase?
Der fundamentale Fehler des Paul Kirchhof
Paul Kirchhof spricht in einem Interview für das Handelsblatt von einem Recht, auf Finanzkapital Ertrag zu bekommen. Völlig zurecht wird Kirchhof dafür auf Twitter und in Blogs gegeißelt. Doch die Kritik greift bisher zu kurz.
Warum Politiker lieber bauen (lassen) als forschen (lassen)
Ja, auch auf Spiegel Online gibt es manchmal fundierte Analysen. Bevor man also eine Investitionslücke in Deutschland beklagt, sollte man sich folgendes durchlesen:
Griechenland sinkt immer tiefer in die Deflation
Darauf weist Egghat hin:
Sinkende Preise führen aber dazu, dass Investitionen und Konsumausgaben zurückgestellt werden (im Zweifel bekommt man seine Wünsche im nächsten Jahr ja billiger). Das gefährdet den erwarteten Aufschwung in Griechenland massiv. Die einzige Lösung bleibt: Griechenland raus aus der Eurozone. Dadurch würden zumindest importierte Güter teurer.
Finale der Blogparade „Förderung erneuerbarer Energien und das EEG“
Ist die Förderung durch das EEG angemessen? In der Summe wie auch in ihrer Verteilung? Und werden die Kosten des EEG angemessen aufgeteilt? Das hatte ich Ende Oktober die Wirtschaftsblogger zu Beginn der Blogparade gefragt. Fünf von ihnen haben ihre Gedanken dazu in einem Beitrag niedergeschrieben.
Eine Phase säkularer Stagnation?
Markus Diem diskutiert auf „Never Mind the Markets“ die These von Larry Summer, dass es zu wenig produktive Investitionen gebe und wir uns darum in einer Phase lang anhaltender Stagnation befinden.
Ob die These richtig ist, kann man aber erst in ein paar Jahren herausfinden.
Flassbeck, Starbatty & Co.: Schlagabtausch im überhitzten Saal
Hoch her ging es am Freitag Abend in Siegen. Eurokritiker und AfD-Mitglied Joachim Starbatty traf im Rahmen der „Wirtschaftspolitischen Gespräche am Dicken Turm“ auf den Keynesianer Heiner Flassbeck. Der Frankfurter Historiker Werner Plumpe und der Siegener Makroökonom Günter Beck ergänzten das Professorenpodium.
Griff in die Rentenkasse
Über Thomas Öchsner Argumente gegen die Rentenwohltaten der großen Koalition sollte man nachdenken:
Wahrscheinlich hätte man auch wissen müssen, dass das Unionsversprechen „keine Steuererhöhung“ tatsächlich „höhere Sozialabgaben“ bedeutet.
Des Bankers neue Kleider – von Anat Admati und Martin Hellwig
Die Verhandlungsführer von SPD und Union haben anscheinend das kürzlich erschienene Buch Martin Hellwigs und Anat Admatis nicht gelesen. Die zentrale Forderung des Direktors des Max-Planck-Instituts in Bonn und der Standford-Professorin blieb zumindest im Koalitionsvertrag gänzlich unberücksichtigt. Im Buch „Des Bankers neue Kleider“ fordern die beiden, dass sich Banken sehr viel mehr als heute, nämlich zu 20-30 Prozent, durch Eigenkapital finanzieren.
Ein neuer Befürworter eines pragmatischen Mindestlohns
Hier im Blog hatte ich bereits 2011 eine pragmatische Lösung für den Mindestlohn vorgeschlagen: Man fängt mit einem niedrigen Mindestlohn an und erhöht dann regelmäßig, wenn Untersuchungen ergeben, dass der Mindestlohn keine nennenswerte Zahl Arbeitsplätze gekostet hat.
Karl Brenke, Mitarbeiter des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, befürwortet jetzt gegenüber tagesschau.de dieses Modell. Dabei macht er auch klar, wie problematisch die Durchsetzung eines Mindestlohns in der Praxis ist:





