Man könnte auch fragen: Geht es „nur“ um Steuerhinterziehung oder wurden über das Schweizer Konto Korruptionsgelder gewaschen? Ich weiß es natürlich auch nicht. Ich möchte allerdings zwei Seiten empfehlen, die sich darüber Gedanken gemacht haben und zu gegenteiligen Schlussfolgerungen gekommen sind:
Neueste Artikel
Euro-Anstieg wird gefährlich
Da teile ich die Einschätzung der FAZ:
Der Euroanstieg wird europäische Exporte teurer machen und den Außenhandel dämpfen. Wenn jetzt noch ein Handelskrieg mit Russland hinzukommt, ist wohl die gute Konjunktur im Euroraum wieder dahin.
Heiner Flassbeck und Bernd Lucke: Eurodiskussion mittels Youtube und Blog
Heiner Flassbeck, ehemals Chefvolkswirt der VN-Organisation UNCTAD, und Bernd Lucke, Professor an der Uni Hamburg und Vorsitzender der AfD, haben noch nie live miteinander diskutiert. Dabei birgt die Eurokrise genug Diskussionsstoff für die beiden. Und so diskutieren Flassbeck und Lucke aktuell mittels Youtube-Vorträgen von Bernd Lucke und Erwiderungen im Wirtschaftsblog von Flassbeck („Professor Bernd Lucke und die Europhobie“ Teil 1 und Teil 2) miteinander.
Das größte Missverständnis in der Ökonomie
Mark Dittli beschreibt, warum hohe Sparquoten nicht immer gut sind:
Rein in die Carry-Trades, raus aus den Carry-Trades
Mal eine skeptische Sicht auf frei schwankende Wechselkurse. Rainer Maurer fragt:
Russland und die Ukraine: ökonomische Hintergrunddaten zum aktuellen Konflikt
Russland und die Ukraine im Vergleich. Man sieht: Dass ausgerechnet die Ukraine so ein großer Konfliktherd ist, lässt sich auch mit ihrer ökonomischen Entwicklung nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion erklären.
Mal ein bisschen Konjunkturtheorie gefällig?
Die sogenannte österreichische Konjunkturtheorie ist wohl bis heute die einzige, die Banken und Finanzmärkte ausdrücklich berücksichtigt. Darum lohnt sich eine Beschäftigung mit ihr. Wer wenigstens wissen will, worum es geht, für den eignet sich der Beitrag von Eduard Braun:
Marodes Russland?
Zur weiteren Ergänzung meines Artikels über die BRIC-Staaten mal eine Einschätzung eines ehemaligen Wirtschaftsberaters von Präsident Jelzin zu Russland:
Deflation: Eine neue Sau wird durch’s Dorf getrieben
Ich lästere ja ab und zu über das fehlende Wirtschaftsverständnis der Deutschen. Das zeigt sich z.B., wenn viele glauben, ein Leistungsbilanzüberschuss wäre etwas Gutes. Doch es gibt auch Fälle, in denen der gesunden Menschenverstand richtiger liegt als die Expertenmeinung von Ökonomen. David Böcking von Spiegel Online wurde das zum Verhängnis und er schrieb einen Artikel, den SPON unter der selten dämlichen Überschrift „Deutsche ignorieren Gefahr fallender Preise“ veröffentlichte.
Dreifache Kritik
… übt Moritz Schularick im folgenden Video:
Kritik an ökonomischen Modellen, Kritik an der Bankenaufsicht und Kritik an der deutschen Öffentlichkeit, die in ökonomischen Dingen völlig ahnungslos ist.
OMT und Verfassungsgericht: Weichenstellungen für die Europäische Zentralbank – der Nach-Schlag
Ist die Kompetenzüberschreitung der Europäischen Zentralbank bei ihrem Anleihekaufprogramm OMT wirklich so offensichtlich? Und sollte die EZB das Verdikt des Verfassungsgerichts zu OMT nun umgehen?
Nachdem ich schon zwei wichtige Kritikpunkte am Beschluss des Verfassungsgericht zum OMT-Programm widerlegt habe, siehe „OMT und Verfassungsgericht – Teil I“, will ich auf einen weiteren Kritikpunkt von André Kühnlenz in seinem Artikel „Die Verfassungsrichter blamieren sich bis auf die Knochen …“ eingehen. Aber auch auf Wolfgang Münchaus Vorschlag, wie man den Beschluss des Bundesverfassungsgerichts umgehen kann,verdient eine Erwiderung.




