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Der Streit über den Aufschwung beginnt eher als der Aufschwung selbst

Kaum ist ein Aufschwung in Sicht, schon wird darüber gestritten, wer daran seinen Verdienst hat. Sebastian Dullien hält Mario Draghi für den Segensbringer:

Meine eigene Sicht habe ich ja bereits in zwei Artikeln geschildert: Resümee der Diskussion um das OMT-Programm und Erfolg der Austeritätspolitik in Spanien? Aber selbst wenn Dullien recht hätte und Draghis OMT-Programm zum Aufschwung beitragen würde, langfristig gesehen wäre es dann wohl besser, wir würden auf diesen Aufschwung verzichten.

Ist Spanien Exporteuropameister?

André Kühnlenz bringt in seinem Blog einen interessanten Vergleich zwischen der Entwicklung  spanischer und deutscher Exporte seit 2007.

Aber Vorsicht! Die spanische Zeitreihe startet von einer viel geringeren Basis aus. Was auf dem ersten Blick also wie eine parallele Entwicklung aussieht, ist es auf dem zweiten Blick keineswegs.

Morgen Onlinetalk bei Dradio Wissen mit mir

Morgen bin ich in Köln und bei Dradio Wissen zu Gast. Eine knappe Stunde wollen Andreas Noll und Michael Gessat im Onlinetalk mit mir über Eurokrise, Ökostrom und das Wirtschaftsbloggen allgemein reden. Aktuelle Themen der Woche wie Marcel Fratschers Ökonomenaufruf zur Geldpolitik werden dabei sicherlich auch ihren gebührenden Platz finden. Ich hab‘ mir zumindest vorgenommen, den Aufruf gnadenlos zu verreißen.

Also bitte bei eurer Wochenendplanung berücksichtigen: Von 11-12 Uhr Radio hören und DRadio Wissen einschalten:

Kaum Wachstumspotenzial in Deutschland

Kaum Wachstumspotenzial sieht DIW-Chef Marcel Fratscher für Deutschland:

Ob das von ihm geforderte öffentliche Investititonspaket allerdings das Wachstumspotenzial erhöhen würde oder nicht nur ein Strohfreuer anfachen würde, ist allerdings fraglich. Auch sein Blick auf die expansive Geldpolitik der EZB ist nur kurzfristig. Wer sich aber über DIW-Fratscher noch mehr aufregen will, kann sich heute mittag den WiWo-Lunchtalk anhören.