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Ökonomen live: Europa nach der Wahl – Was kommt auf uns zu?

Wie schon gestern angekündigt, diskutiere ich heute Abend mit den Bloggern Dirk Elsner und Eric Bonse über das Thema „Europa nach der Wahl: Was kommt auf uns zu?“. Beginn 20 Uhr. Ihr könnt die Videokonferenz live auf unserem Youtube-Kanal „Ökonomen live“ verfolgen. Auch hier im Beitrag werde ich das Video einbetten, sobald der genaue Link feststeht. Mitdiskutieren kann man über Twitter mit dem Hashtag #Ökonomenlive.

Hier ist er:

Eucken und Pinochet

Zeit, über den Liberalismus wirklich neu nachzudenken

Schon vor der Bundestagswahl erschien bei Wiesaussieht ein anregender Artikel von Patrick Schreiner „Zeit, über den Liberalismus neu nachzudenken“. Er schließt mit dem Fazit: „Eine gewisse Tendenz zum Autoritären, zum Brutalen und zur Gewalt ist im Liberalismus ideologisch angelegt.“ Dabei vergisst Patrick Schreiner aber ganz den Ordoliberalen Walter Eucken, der seine Ideen gerade als Alternative zum brutalen Nationalsozialismus entwickelte.

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Verlängerter Endspurt zur Blogparade „Investitionsprogramme und Marshallpläne“

Die aktuelle Blogparade läuft offiziell noch bis Ende September. Das Interesse der Wirtschaftsblogger ist bislang leider mager. Darum, aber hauptsächlich, weil ich in den ersten Oktobertagen wenig Zeit haben werde, die Blogparade auszuwerten, gibt es eine Verlängerung bis Sonntag 6. Oktober. Schreibt also bis dahin euren Beitrag zum Thema „Investitionsprogramme und Marshallpläne“ und verlinkt ihn hier.

Mehr zur Blogparade:

Mein Wahltipp

Der Blicklog veröffentlicht einen Wahltipp, da will ich nicht nachstehen:

  • CDU: 37,7%
  • SPD: 26,1%
  • Grüne: 11,0%
  • Linke: 8,9%
  • FDP: 6,0%
  • AfD: 5,1%
  • Piraten: 2,4%
  • Sonstige: 2,8%

Ein solches Ergebnis liefe wahrscheinlich auf eine schwarz-rote Koalition hinaus.

Und dann noch eine Wahlempfehlung meinerseits: Wählt mit der Zweitstimme die Partei, mit derem Programm ihr am meisten übereinstimmt. Taktische Überlegungen lohnen sich meist nicht. Beachtet ferner, dass die Erststimme nach der letzten Wahlrechtsänderung eine reine Personenstimme ist. Die Erststimme nützt der Partei des Gewählten – anders als früher – nichts, da Überhangmandate nun voll ausgeglichen werden.