Wirtschaftswurm-Blog

EEG-Umlage steigt weniger stark

Wie ich’s schon Anfang August vermutet habe, nämlich in

so bleibt die EEG-Umlage für 2014 mit 6,3 Cent ein ganzes Stück weit unter den 7 Cent, die die FAZ  damals unkritisch verbreitete. Das steht nun ebenfalls in der FAZ:

3 Kommentare

  1. PotzBlitzDonner sagt

    Ich hätte da mal ne Frage, könnte es sein das der Strom an der Börse nicht nur deswegen so günstig ist weil soviel Ökostrom produziert wird sondern weil auch günstiger Kohlestrom erzeugt wird. Wenn dass nun der Grund wäre, wäre es vielleicht interessant für die Bundesregierung sie würde direkt beim Kohlestromerzeuger eine Art CO2 Steuer einführen für jede kWh die dort erzeugt würde. Diese Einnahmen kämen dann natürlich der EEG-Umlage zu gute und würde dadurch und durch die dann zu erwartenden höheren Börsenpreise vielleicht signifikant reduzieren ?

  2. Arne Kuster sagt

    Moderne Kohlekraftwerke sind zwar etwas effizienter als alte, aber das kann nicht den rasanten Fall der Börsenpreise für Strom erklären.

  3. PotzBlitzDonner sagt

    Wenn ich mal die Stromgestehungskosten von Wiki aus dem Jahr 2008 nehme, die Preisentwicklung von Kohle im allgemeinen und davon ausgehe das die Auslastung der Kraftwerke doch jetzt besser sein müsste nach dem Abstellen der AKW’s, frag ich mich halt ob die nicht mitschuld an den günstigen Strompreisen sind, weil der Ökostrom in der Regel den Bedarf bei weitem nicht abdeckt so muss der Rest im Wettbewerb auch entsprechend günstig angeboten werden, sonst käme es glaube ich nicht zu den günstigen Preisen …grübel….

    http://de.wikipedia.org/wiki/Stromgestehungskosten
    http://www.et-energie-online.de/Zukunftsfragen/tabid/63/Year/2012/Month/7/NewsModule/413/NewsId/238/Flexibilitat-von-Kohle-und-Gaskraftwerken-zum-Ausgleich-von-Nachfrage-und-Einspeiseschwankungen.aspx

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