Um einmal von aktuellen Krisen abzulenken …
… empfehle ich heute den Romanautor Charles Dickens. Rainer Hank hat sich Gedanken um seine Rolle als Ökonom gemacht: Gänse, Wild und Austern für die Armen
… empfehle ich heute den Romanautor Charles Dickens. Rainer Hank hat sich Gedanken um seine Rolle als Ökonom gemacht: Gänse, Wild und Austern für die Armen
Sollten die Sanktionen gegen Russland zu einem Handelskrieg eskalieren, würde das die Konjunktur der meisten EU-Staaten empfindlich treffen. Die USA wären dagegen kaum betroffen. Auch innerhalb der EU würde es die einzelnen Länder höchst unterschiedlich treffen.
Man könnte auch fragen: Geht es „nur“ um Steuerhinterziehung oder wurden über das Schweizer Konto Korruptionsgelder gewaschen? Ich weiß es natürlich auch nicht. Ich möchte allerdings zwei Seiten empfehlen, die sich darüber Gedanken gemacht haben und zu gegenteiligen Schlussfolgerungen gekommen sind: Zweifel an seiner Version (Tagesanzeiger) So funktioniert die Hoeneß-Spekulation (Wirtschaftswoche)
Da teile ich die Einschätzung der FAZ: Euro-Anstieg wird für die EZB immer relevanter Der Euroanstieg wird europäische Exporte teurer machen und den Außenhandel dämpfen. Wenn jetzt noch ein Handelskrieg mit Russland hinzukommt, ist wohl die gute Konjunktur im Euroraum wieder dahin.
Heiner Flassbeck, ehemals Chefvolkswirt der VN-Organisation UNCTAD, und Bernd Lucke, Professor an der Uni Hamburg und Vorsitzender der AfD, haben noch nie live miteinander diskutiert. Dabei birgt die Eurokrise genug Diskussionsstoff für die beiden. Und so diskutieren Flassbeck und Lucke aktuell mittels Youtube-Vorträgen von Bernd Lucke und Erwiderungen im Wirtschaftsblog von Flassbeck („Professor Bernd Lucke und die Europhobie“ Teil 1 und Teil 2) miteinander.
Mark Dittli beschreibt, warum hohe Sparquoten nicht immer gut sind: Das grösste Missverständnis in der Ökonomie
Mal eine skeptische Sicht auf frei schwankende Wechselkurse. Rainer Maurer fragt: Sind Wechselkurse zum Spielball der Spekulation geworden?
Russland und die Ukraine im Vergleich. Man sieht: Dass ausgerechnet die Ukraine so ein großer Konfliktherd ist, lässt sich auch mit ihrer ökonomischen Entwicklung nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion erklären.
Die sogenannte österreichische Konjunkturtheorie ist wohl bis heute die einzige, die Banken und Finanzmärkte ausdrücklich berücksichtigt. Darum lohnt sich eine Beschäftigung mit ihr. Wer wenigstens wissen will, worum es geht, für den eignet sich der Beitrag von Eduard Braun: Die Rolle des Subsistenzfonds in Finanz- und Wirtschaftskrisen
Zur weiteren Ergänzung meines Artikels über die BRIC-Staaten mal eine Einschätzung eines ehemaligen Wirtschaftsberaters von Präsident Jelzin zu Russland: „Marodes Russland“?
Ich lästere ja ab und zu über das fehlende Wirtschaftsverständnis der Deutschen. Das zeigt sich z.B., wenn viele glauben, ein Leistungsbilanzüberschuss wäre etwas Gutes. Doch es gibt auch Fälle, in denen der gesunden Menschenverstand richtiger liegt als die Expertenmeinung von Ökonomen. David Böcking von Spiegel Online wurde das zum Verhängnis und er schrieb einen Artikel, den SPON unter der selten dämlichen Überschrift „Deutsche ignorieren Gefahr fallender Preise“ veröffentlichte.