Autor: Arne Kuster

Mein Wahltipp

Der Blicklog veröffentlicht einen Wahltipp, da will ich nicht nachstehen: CDU: 37,7% SPD: 26,1% Grüne: 11,0% Linke: 8,9% FDP: 6,0% AfD: 5,1% Piraten: 2,4% Sonstige: 2,8% Ein solches Ergebnis liefe wahrscheinlich auf eine schwarz-rote Koalition hinaus. Und dann noch eine Wahlempfehlung meinerseits: Wählt mit der Zweitstimme die Partei, mit derem Programm ihr am meisten übereinstimmt. Taktische Überlegungen lohnen sich meist nicht. Beachtet ferner, dass die Erststimme nach der letzten Wahlrechtsänderung eine reine Personenstimme ist. Die Erststimme nützt der Partei des Gewählten – anders als früher – nichts, da Überhangmandate nun voll ausgeglichen werden.

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Interview mit Alexander Dilger, Spitzenkandidat der AfD: „Wir stellen einfach das Offensichtliche fest“

Alexander Dilger ist nicht nur der Spitzenkandidat der euroskeptischen Partei AfD in Nordrhein-Westfalen, er ist auch Ökonomieprofessor in Münster und Blogger. Grund genug für den Wirtschaftswurm, ihn zu interviewen. Das Interview fand per E-Mail in zwei Runden statt, also Fragen – Antworten, Zusatzfragen – Zusatzantworten. Arne Kuster: Herr Professor Dilger, der anstrengende Bundestagswahlkampf ist nun bald vorbei. Sind Sie froh? Alexander Dilger: Der Wahlkampf war intensiv, interessant und voraussichtlich erfolgreich. Danach kommen andere, aber nicht weniger Arbeiten auf die zukünftigen Fraktionsmitglieder einschließlich mir zu. Arne Kuster: Was wird Ihr erster Antrag im Bundestag sein?

Slowenien steht auf der Kippe

Es ist Wahlkampf und selbst die Opposition will nichts von der Eurokrise hören. Das würde die Wähler nur daran erinnern, dass sie bei der Verteilung von Rettungsmilliarden an bankrotte Staaten eifrig mitgemacht hat. Tatsächlich breitet sich aber die Krise weiter aus. Slowenien steht auf der Kippe: Euro-Gruppe will über Slowenien beraten

Zur Bankenregulierung: Kapital bilden

Ob das Buch wirklich die Welt verändert, wie Rezensent Walter Schachermayer meint, da darf man skeptisch sein. Das hängt nicht zuletzt vom Lernwillen der Politik ab. Der Ansatz der Autoren Martin Hellwig und Anat Admati erscheint allerdings gleich symphatisch: Nicht mehr Regeln für die Banken, dafür aber klare und strenge Regeln. Vor allem ein hohe Eigenkapitalquote. Kapital bilden Ich bin zumindest gespannt auf das Buch, das ich selbst noch nicht gelesen habe.