Zwischenruf

Wirtschaftsbildung in Deutschland unterirdisch

Schulkinder

Trotzdem die Deutschen wirtschaftskundliche Analphabeten sind, ist ein eigenes Schulfach Wirtschaft noch immer umstritten. Die Gründe dafür sind mehr als fadenscheinig.

Okay, der Zwischenfall war in den USA: Einer Flugzeugpassagierin wurde nach dem Start mulmig, da ihr Sitznachbar komische Zahlen und Symbole auf ein Blatt Papier schrieb. Sie forderte die sofortige Umkehr des Flugzeugs. Am Boden erklärte sie dann, ihr Nachbar habe mittels Geheimcode vermutlich ein terroristisches Manifest oder Ähnliches geschrieben. Tatsächlich stellte sich aber heraus, dass ihr Nachbar VWL-Professor war und im Flugzeug Differenzialgleichungen gelöst hat.

Peinlich für die Passagierin. Und ja, mit ein bisschen mehr Bildung hätte die Umkehr des Flugzeugs und die Verzögerung des Flugs vermieden werden können.

Nun kommen 99% der Menschen gut durchs Leben, ohne Differenzialgleichungen lösen zu können. Das vielgepriesene Methodenwissen ist gar nicht erforderlich. Aber wie der Vorfall aus den USA zeigt, sollte man zumindest schon einmal von Differenzialgleichungen gehört haben, einfache Beispiele von Differenzialgleichungen kennen und wissen, wie eine Differenzialgleichung aussehen kann. Das gilt auch im Zeitalter von Google.

Kurz und gut, alle Schüler sollten zumindest einmal während ihrer Schullaufbahn neugierig auf Differenzialgleichungen gemacht werden. Damit wäre dem modernen Flugverkehr in Deutschland wie den USA ein großer Dienst getan.

Was für Differenzialgleichungen gilt, gilt natürlich noch viel mehr für viele Methoden und Erkenntnisse der Wirtschaftswissenschaften. Wirtschaftswissenschaften sind übrigens ein Plural, denn es gibt davon drei: die Volkswirtschaft, die Betriebswirtschaft und die Hauswirtschaft, natürlich mit jeweils vielen unterschiedlichen Fachrichtungen. Für Schüler sind alle drei etwa gleichbedeutend.

Und da gibt es viel Wissen, was nicht nur als Flugpassagier hilft, sondern auch sonst enorme Vorteile im Alltag bringt. Was eine Rendite ist und was ein effektiver Jahreszins ist, sollte man schon exakt benennen können. Unklarheiten hierüber können große Summen kosten. Grundzüge der Kostenrechnung sollte jeder kennen, der in einem Unternehmen arbeiten will. Und schließlich: wer über den Euro mitdiskutieren will, sollte zumindest wissen, welche Folgen Aufwertungen und Abwertungen der eigenen Währung haben. Einer aktuellen Umfrage zufolge, schätzen fast die Hälfte der Deutschen, diese Wirkungen falsch ein, wie auch sonst ihr wirtschaftswissenschaftliches Wissen meist desaströs ist.

Stoff für ein eigenes Fach Wirtschaft gibt es also genug. Interessanterweise gibt es aber gerade auf Seiten der Linken Widerstand. Das ist umso erstaunlicher, als gerade die Linken doch in ihren Ursprüngen das Banner der Aufklärung vor sich her trugen und Bildung als ersten Schritt zur Emanzipation verstanden.

Wie aber sollen junge Menschen Marktwirtschaft kritisieren, wenn sie diese nicht einmal verstehen?“, fragte Christoph Lütge mal zurecht in der „Zeit“. – Nun gut, man kann natürlich Vorurteile über Spekulanten widerkäuen. Eindruck macht das bei mir allerdings nicht.

„Unzählige Eltern, Lehrer, Schüler, Kulturministeriale und Wissenschaftler fürchten, dass ein eigenständiges Unterrichtsfach Wirtschaft zum Fach der Wirtschaft werden könnte, in dem die Allgemeinbildung deren Interessen geopfert wird“, so wetterte allerdings  Tim Engartner ebenfalls in der „Zeit“. Dazu ist erst einmal zu sagen: Dass Anreize ein Ansporn sein können und ein freier Markt in der überwiegenden Mehrzahl der Fälle zu einem Ausgleich von Angebot und Nachfrage führt, sind kein Lobbygewäsch, sondern wissenschaftlich erwiesene Fakten.

Und wenn man sich Engartners Artikel ganz durchliest, wird man das Gefühl nicht los, dass er hauptsächlich gegen ein Schulfach Wirtschaft ist, weil er Angst hat, dass das ihm weniger Zeit für seine eigene Indokrination der Schüler lässt. Wozu sonst sein Hinweis auf die Gefahren von Pegida und Hogesa bei diesem Thema?

Damit ist dann auch die Frage implizit beantwortet, auf wessen Kosten ein neues Schulfach Wirtschaft gehen sollte. Die Wirtschaft ist für das Leben der Menschen heute mindestens so bedeutend wie die Politik und sollte daher auch die gleiche Stundenzahl bekommen. Nebenbei kann man dann endlich auch das Orchideenfach Latein abschaffen.

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10 Kommentare

  1. Jimmy sagt

    Früher war das Taschengeld knapp und das hat Kinder dazu bewogen vernünftiger zu entscheiden. Zumindest vermute ich dies.

    Die nächste Stufe ist der Betrieb resp. das Unternehmen. In dem Umfeld muss man den Horizont etwas erweitern. Umsatz herbeisparen geht nicht.

    Ich kann mich noch erinnern. Das ist schon lange her. Eines Tages tauschte ich mit einem Nachbarkind die Spielzeugautos. Es dauerte keine 10 Minuten, dann hat meine Mutter den Tausch rückabwickeln lassen. Seitdem weiß ich, dass Bemutterung zu Unfreiheit führt. Genau das macht der Staat. 2 Menschen sind zufrieden und jeder hat einen Vorteil für sich. Der ältere Bub hatte den Lastzug mit der Planierraupe drauf und ich das bunt bemalte Auto. Sieht man wieder mal was der staatliche Eingriff nach sich zieht.

    Der Freie Markt bedingt aber auch ein entsprechendes Verhalten. Wir folgen heute wohl einer anderen Logik.

    Wir stellen die im Moment maximal mögliche Menge an Gut bereit, schließen jene die substituieren wollen mitein und deklarieren den daraus entstandenen Profit respektive dessen Steigerung als steigenden Beitrag zum Wohle der Gesellschaft :).

    Ursprünglich handelt es sich wohl um die Menge die beiden Seiten Gewinn verspricht und schließt die Substituierenden aus. Diese laufen dann gedanklich dem neu auftretenden Anbieter zu. In dem Sinne ist das heute gelebte Free irreführend.

    http://www.srf.tuwien.ac.at/lva/p3_newecon/homepage/pdf/2_2_definition.pdf

    Es beginnt schon bei Verankerung von Abhängigkeiten. Allein waren diese früher in der industriellen Wertschöpfungskette verdeckt und werden jetzt an den Endverbraucher herangetragen.

    Nach dem Wirtschaftsunterricht sollten Jugendliche in den Supermarkt gehen und den Preis verhandeln. Dann weiß man relativ schnell was mit anbieterseitiger Güterbereitstellung gemeint ist. Dass auf diese Art die Gütermenge anbieterseitig stabilisiert wird ist wieder anders gelagerter Aspekt.

    Wohl aber stimmt, dass ein Angestellter der gemütlich im Porsche verweilt nicht noch auf die Idee kommen soll ihm stünden die Arbeitskosten in vollem Umfang zu. Dann fehlt es am grundlegenden Verständnis von Marktwirtschaft, nämlich dass jedem im Wirtschaftsraum Zugriff auf jene Güter zu gewähren ist die er für die Umsetzung seiner Ziele benötigt. Das wird gerne vergessen.

    Die Frage ob eine Einkommensverteilung (Hierarchie) auf die bereitgestellten Güter (Menge, Priorität, usw…) wirkt konnte ich mir bis heute nicht beantworten. So frei nach dem Gedankengut der Orangen (jene die eine Hierarchie zum Aufstieg und allein dem eigenen Fortkommen geschuldet nutzen), was braucht das ‚Pack‘ mehr Einkommen können sich eh nichts wesentlich mehr kaufen. Das wäre aus meiner Sicht bereits eine wesentliche Verletzung der Zielsetzung einer Marktwirtschaft.

    Ich stelle mir die Frage wie weit ein Wirtschaftunterricht diese Themen thematisieren kann und eine Diskussion über solche ‚Vermutungen‘ anstoßen kann.

  2. Petra Seibt sagt

    Wer braucht schon das Lehrfach „Wirtschaft“, da müsste man ja denken 🙂
    „Sex“ in den Schulbüchern ist viel einfacher, da werden nur die tierischen
    Triebe angesprochen. Somit wird die Jugend allumfassend verbildet.

  3. Livia sagt

    In früheren Zeiten hatte die Hausfrau die Schlüssel des Hauses in der Hand und wußte zu wirtschaften. Und sie gab dieses Wissen an ihre Töchter weiter, während sich die Männer eher um das Wissen ihrer Aufgaben um Produktion, Verteidigung, u.ä. zu kümmern hatten, also wie das Geld / die Sachwerte hereinkam/en. So hielt die Hausfrau dem Mann den Rücken frei.

    Der erste Gau war die Einführung von Bankkonten und dem Überziehungskredit! Während meine Urgroßeltern noch den Inhalt der Lohntüte auf die Positionen Miete, Wassergeld, Kohlen verteilten und dann sahen, was für den Konsum, Rücklagen für größere Anschaffungen u.ä. übrigblieb, geraten die Menschen heute, die ihr Geld nicht in der Hand halten, oftmals in schwierige Situationen, da sie den Überblick verlieren. Dazu kommt die fortschreitenden Abschaffung der Hausfrau, der ältesten und natürlichsten Arbeitsteilung der Welt, wird den Menschen dazu noch als Fortschritt verkauft, während anderswo die Arbeitsteilung derart übertrieben wird, daß es ökologisch unvertretbar wird und schließlich niemand mehr einen Fertigungsprozeß in Gänze überschauen kann, die zu einer weiteren Hilflosigkeit in vielen Dingen der Menschen führt.
    Wenn man sich fragt: Wem nützt das? Kommt man ganz schnell dahinter: Den Banken und der Finanzwirtschaft! Die wollen 1. nicht, daß man ihre Praktiken durchschaut und 2. sich alle Menschen abhängig machen – und zwar so total, daß sie sogar das Bargeld abschaffen wollen, um das letzte Bischen wirtschaftlicher Freiheit den Menschen zu nehmen!

    Damit sind wir auch bei der zunehmend schlechteren Bildung unserer Kinder! Absolventen der Hilfsschule in den 1960ern waren besser auf den Alltag vorbereitet als heutige Hauptschulabsolventen! Der Volksschulabschluß damals machte Jugendliche nach 8! Klassen Ausbildungafähig, der heutige Hauptschulabschluß nicht nach 10! Die allgemeinbildende Schulzeit wurde grundsätzlich verlängert, vor allem, da heute zumeist das Abitur für eine qualifizierte Ausbildung nötig ist, während Abiturienten haufenweise ein Studium nicht mehr schaffen und abbrechen.
    Der vorgeschlagene “ Wirtschaftsunterricht“ wird tatsächlich an einigen Förderschulen erteilt, indem man anhand des Aldiprospektes den Kindern zu vermitteln versucht mit Hartz IV über den Monat zu kommen – also das, was Oma noch „so“ konnte! Aber die Förderschulen will man ja auch abschaffen – um das allgemeine Bildungsniveau noch mehr runterzubekommen!
    Anstatt Latein – wie hier vorgeschlagen – (auf den Gymnasien) abzuschaffen, sollte man solche Indoktrinationsfächer wie Politik und vor allem „Sexualkunde“ abschaffen! (Früh-) Sexualisierung gehört nämlich auch zum „Kampf gegen das allgemeine (Bildungs-) Niveau!
    Vielmehr macht es Sinn, sämtliche „Bilungsreformen“ ab 1960, angefangen mit der „Ganzheitsmethode“ rückgängig zu machen, um die Kinder optimal und kurzfristigst! (Je jünger ein Mensch ist, desto lernfähiger ist er!) auf das Leben und die adäquate Ausbildung vorzubereiten. 20 ist eben nicht das neue 10!!! Und Downkinder können eben nicht Professor werden!
    Wem nutzt aber diese Volksverdummung über die letzten Dekaden?
    Den Eliten!!! Die wollen nämlich garkeine gebildeten Untertanen!

    Schon im Mittelalter hat die Kirche tunlichst darauf geachtet, daß Bildung nur ihren direkten Mitgliedern vermittelt wurde. Im Volk herrschte Dummheit und damit Aberglaube. ( Du sollst glauben und nicht wissen!)
    So konnte man den Leuten jeden Blödsinn erzählen – sie glaubten es, weil sie es nicht besser wußten. Das Beispiel mit den Differenzialgleichungen zeigt, daß wir wieder so weit sind. Dazu muß nicht jeder die Differenzialrechnung beherrschen – aber das Prinzipielle: Was damals der Teufel war, ist heute der Terrorist!
    Viel Schlimmer für „die da Oben“ ist doch nicht das Wissen, was Rendite ist, sondern die – mögliche – Erkenntnis, daß niemend Banken und die gesamte Finanzwirtschaft wirklich braucht! Diese parasitär von der Realwirtschaft auf hohem Niveau durchgefüttert wird! Dafür braucht man eine breite Allgemeinbildung – und die ist sogar beim Abitur spätestens seit Einführung der „erweiterten Oberstufe“ weg!

  4. ela sagt

    Differenzialgleichungen – sorry, Leute! wozu braucht man sowas? Wenn ich einkaufen gehe oder atme, brauche ich das nicht. Ich bin Hausfrau. Und ich rechne mehr mit dem Kopf. Ich schleppe keinen Taschenrechner mit. Taschenrechner hatten wir in der Schule nicht. Ich komme aus Südosteuropa und bin Jahrgang 1975. Differenzialgleichungen – haben wir auch in der Schule gelernt.
    Anderes Wissen ist wichtiger. Aber die Eliten halten uns in der Dummheit/Dunkelheit seit Jahrtausende. Also Scheiß auf Differenzialgleichungen! Wenn die Erde sich wandelt, helfen euch keine Differenzialgleichungen! Und die Erde wandelt sich…….das spürt man täglich…..und nach der Wandlung braucht keiner mehr Differenzialgleichungen.
    Ihr seid zu blind.
    Es ist wirklich nur zum Schreien, was hier bei euch passiert.

  5. ela sagt

    Hier wird eigentlich über eine Flugzeugpassagierin gezogen, weil sie mal offene Augen hatte und etwas ihr Suspektes gemeldet hat. DAS wollen die Eliten unterdrücken: Aufmerksamkeit/Achtsamkeit! Genauso wie Neugierde, Familiensinn, Begeisterung, Lebensfreude.
    Sollen wir alle jetzt den Mund halten? Die Flugzeugpassagierin hätte aber eigentlich auch mal den Mann danach fragen können. Aber nein! gleich melden. Sie hätte ihn schön freundlich sagen können: „Das sieht ja kompliziert aus! Darf ich fragen, was das ist?“ DAS haben wir auch verlernt. Nicht jeder muß Differenzialgleichungen erkennen. Und wer mit Menschen zu tun gehabt hat und bei dem Fragen in die Augen des Mannes schaut, kann schon erkennen, ob er ein Terrorist oder Spion ist. Eigentlich spürt sowas mit dem Herzen, aber das habt ihr auch verlernt…..
    „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“
    – Antoine de Saint-Exupéry, Der kleine Prinz

  6. Manfred S. sagt

    Kann das sein, dass die „Wirtschaftsausbildung“ im vorauseilenden Gehorsam an die Finanz- und Wirtschaftspolitik dieser EU angepasst wurde? Wir werden ja bald erleben, wohin uns diese führt.

  7. @Livia, „sollte man solche Indoktrinationsfächer wie Politik … abschaffen“, – ich hab’s vielleicht nicht deutlich genug geschrieben, aber ich habe schon gemeint, dasss man auch vom Fach Politik ein paar Stunden für die Wirtschaftskunde abzweigt.
    @ela, „Die Flugzeugpassagierin hätte aber eigentlich auch mal den Mann danach fragen können.“ – Ja, das hatte ich auch im Hinterkopf als ich geschrieben habe: „alle Schüler sollten zumindest einmal während ihrer Schullaufbahn neugierig auf Differenzialgleichungen gemacht werden.“

  8. Einer mit 3 Berufen sagt

    Was man da vom einfachen Bürger verlangt, das er Wirtschaftskunde erlernen soll, ist ja sehr angebracht.
    Aber wie sieht es wirklich aus, wenn nicht mal die meisten Selbständigen etwas davon verstehen. Selbst die kommen im Allgemeinen nicht ohne Berater aus.
    Man hat für viele Handwerksberufe den Meisterzwang aufgehoben. Bei der Meisterausbildung wurde u.a. Buchführung, Preiskalkulation, marktgerechtes Verhalten usw. gelehrt. Gut die Meisten haben es auch nicht begriffen sind dann aber selber Schuld.
    Selbst ein GmbH- Geschäftsführer braucht keine besondere Qualifikation wenn er nur fachkundige Mitarbeiter einstellt.
    Alle Leitungskader auch Politiker sind auf Berater angewiesen und die sind wieder von den Mainstream- Machern auch manipuliert.
    Das gebildete Volk kann man schlecht über den Tisch ziehen, da aber die Mainstream- Macher auf der anderen Seite des Tisches ziehen, ist von denen nicht zu erwarten das das Volk gut gebildet wird.
    Mit der weiteren Spezialisierung durch die elektronisch gesteuerte Wertschöpfung benötigt man nur noch wenige gut ausgebildete Arbeitskräfte und der Rest wird dann an der Armutsgrenze dahinvegetieren, damit erklärt sich der Zustand unserer künftigen Bildungspolitik.

  9. baal sagt

    Ich – Wendekind, Jahrgang 90 – musste das beschissene BRD-Schulsystem erleiden. gymnasium, realschule,… schnauze voll gehabt, und Beruf gelernt, danach „Fachkräftemangel“ gespürt, Zeitarbeit, also Fachoberschule in einem Jahr und Studium.

    Und aus den Erfahrungswerten meiner Eltern und vieler anderer, die noch die DDR-durchmachten, sowie älterer DDR-Lehrer, die mich unterrichteten, folgt meine grundlegende Empfehlung zur Erneuerung des idiotischen BRD-Schulsystems:

    SCHAFFT DIESE UNZÄHLIGEN NUTZLOSEN FÄCHER AB UND BESCHRÄNKT EUCH AUF DAS WICHTIGSTE!

    Ich hatte an der Realschule um die 18 verschiedene Unterrichtsfächer; ein Großteil war völlig überflüssig, u. A.
    Wirtschaftskunde (auswendig lernen von Unternehmensformen),
    Technik („Energiewende“-Propaganda),
    Hauswirtschaft (Kuchen backen)
    Englisch (sollte freiwillig sein, oder sind wir etwa eine britisch-amerikanische Kolonie?!)
    Kunst / Musik braucht man in der 10. Klasse nicht mehr!
    Sozialkunde (Propagandafach, BRD-Gegenstück zu DDR-Staatsbürgerkunde)

    Mein Vorschlag zur Erneuerung des Bildungswesens:

    I. GRUNDSCHULE – 4 Jahre: 1 bis 4
    Fächer:
    – Lesen (vor allem von Märchen, Sagen, heimatlichen Geschichten)
    – Schreiben (Aufsätze und Geschichten in Schreibschrift! ausschließlich deutsche Fachbegriffe! Anstelle von „Plusquamperfekt“ und solchem Schwachsinn Vorvergangenheit)
    – Rechnen (mit Bruchrechnung und einfacherer Geometrie in der 4. Klasse, damit in der 5. schon mit Gleichungen angefangen werden kann!)
    – Heimatkunde (deutsche Länder: Lage auf der Erde, größten Städte, Flüsse, Berge, Naturgebiete, Tier- und Pflanzenwelt, deutsches Brauchtum)
    – Sport
    – Kunst
    – Singen (ausschließlich DEUTSCHES Liedgut!)
    KEINE FREMDSPRACHEN! Denn die Kinder sollen erst einmal die eine Sprache samt Kultur richtig lernen!

    DAS WARS! Keine Islam-Kunde, keine fremden Nuschelsprachen, welche nur das Deutsch der heranwachsenen Kinder verunreinigen, keine Gender-Ideologie!

    II. Hauptschule – 4 Jahre: 5 bis 8
    Fächer:
    – Deutsch (Sprachlehre (Grammatik) AUSSCHLIEßLICH mit deutschen Begriffen!, denn es ist die größte Abartigkeit, wenn die eigene Sprache mit einer toten, fremden Sprache wie Latein und seinen fantasiebegriffen geelrht wird! Das ist schlicht Verdummung, denn es erwürgt dein freien Umgang mit der eigenen Sprache und das schöpfen aus dieser stark ab!)
    – Mathe (Dreisatz und Kopfrechnen (5. Klasse!), Variablen und Gleichungssysteme, Potenzen, Wurzeln, Geometrie und Figurenberechnungen, grundlegende mathematische Sätze; KEIN TASCHENRECHNER)
    – Lebenskunde (Biologie) ab der 5. Klasse: Pflanzen; Tiere; Pilze und Kleinstwesen (Mikroorganismen); Mensch)
    – Erdkunde (Geografie)
    – Geschichte (alles, was vor 1500 ablief, sollte mit einem „könnte“ bezeichnet werden, denn die offizielle Menschheitsgeschichte ist ein riesengroßes Lügengebäude!)
    – Sport
    – Kunst (Schwerpunkt auf Zeichnen / Malen, wenig Theorie, grundleg. Kunstgeschichte)
    – Musik (ausschließlich deutsches Liedgut! Klassische Musik! Berühmte Komponisten)
    – Naturlehre (Physik) ab der 6. Klasse (stark alltagsbezogen, Abdeckung aller phys. Bereiche bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts)
    – Stoffkunde (Chemie) ab der 7. Klasse (stark alltagsbezogen, mit Stöchiometrie!)

    – ein Wahlpflichtfach ab der 7. Klasse: Entweder eine Fremdsprache eigener Wahl (wobei hier jede Schule mindestens Englisch anzubieten hat), Technik als Unterrichtsfach (Bau von kleinen Geräten), oder ein Kultur- / Sportfach in Zusammenarbeit mit einer Musikschule, Schauspielschule, Sportschule / Sportverein usw.

    Leistungsstarke Schüler dürfen auch ein zweites Wahlpflichtfach belegen.

    – Arbeitslehre in der 8. Klasse (Ähnlich wie ESP in der DDR): Schüler arbeiten im Laufe des Jahren einen Tag in der Woche (7 Stunden mit Mittagspause) in verschiedenen Bereichen des Handwerks, der Landwirtschaft sowie in der Industrie- und im Gewerbe, um Erfahrungen zu sammeln und späteren Berufswunsch leichter zu finden; denn viele wissen gar nicht, dass es bestimmte Berufs gibt, die durchaus für sie erfüllend wären). Die Arbeitstage könnten im Block erfolgen: nach 4 Wochen eine Woche Praktikum in jeweils einem Bereich, wo die Schüler alles kennen lernen und selbst mal machen dürfen.

    Nach diesen 8 Jahren ist die Schulpflicht erledigt: Die besonders faulen oder dummen Schüler gehen mit einem Hauptschulabschluss in die Ausbildung, wo sie für Vorarbeitertätigkeiten usw. ausgebildet werden, oder einen Beruf lernen, so wie es in der DDR geregelt war. Leuten mit abgeschlossener Berufsausbildung soll die Möglichkeit eingeräumt werden, den Volksschulabschluss innerhalb eines Jahres vollschulisch nachzuholen. Ebenso besteht die Möglichkeit – auch ohne Berufsabschluss -, jedes Jahr die Prüfungen mitzuschreiben, ohne zuvor den Unterricht besucht zu haben. Hierbei muss aber in allen Fächern eine Prüfung abgelegt werden, welche zugleich die Endnote auf dem Zeugnis ergibt. Beim Wahlpflichtfach kann jedoch nur eine Fremdsprache auf der Stufe von 4 Jahren Schulunterricht gewählt und geprüft werden. Abendschulen können entsprechende Vorbereitungskurse anbieten.

    Die Masse, der Durchschnitt, macht zwei weitere Jahre, 9. und 10. Klasse Volksschule.
    Die besonders leistungsstarken Schüler werden zur Oberschule (ehemals Gymnasium) gewählt. Dies betrifft nur 5 bis 15 % der Schüler einer Schulklasse, je nach Leistungen. Ein Einklagen und Fordern eines Oberschulplatzes ist nicht statthaft, sofern der betreffende Schüler nicht den erforderlich Notendurchschnitt erreichte. Dies soll sicherstellen, dass NUR leistungsstarke Schüler die Oberschule besuchen. Ein Oberschulabschluss (Abitur / Matura). Die Mehrheit der Studenten soll in Zukunft also über den zweiten Bildungsweg, einer abgeschlossenen Berufsausbildung mit einjähriger Fachoberschule zum Studium gelangen (ähnlich wie in der DDR). Angesichts der vielen Studienabbrecher ist dies die bessere Lösung. Auch soll auf diese Weise der Volksschulabschluss (Realschulabschluss, Mittlere Reife) wieder aufgewertet und zur Berufsreife führen. Es kann nicht sein, dass mittlerweile mehr Gymnasien besucht werden als Mittlere Schulen. Diese Gleichmacherei geht mit einem Leistungsabfall einher, was zur Entwertung aller Schulformen samt Abschlüssen führt, sodass Betriebe bereits für einfache Berufsausbildungen das Abitur voraussetzen, obwohl dieses auf ein Studium vorbereiten soll, was es aber längst nicht mehr tut.

    In der Grund- und Hauptschule kann nur jemand sitzen bleiben, der wirklich dumm ist und selbst in den Hauptfächern Deutsch und Mathe nicht ausreichend schafft (weniger als 50%). In einem solchen Fall ist die Geisteskraft (Intelligenz) von einem Kundigen (Psychologen) zu testen, ob eine Lernbehinderung vorliegt, und die Einschulung in eine Behindertenschule angebrachter wäre, wo es bei Grenzwertigen vor allem um die selbstständige Lebensführung geht, damit diese später nicht auf den Staat angewiesen sind).

    Aggressive, gewalttätige, drogenabhängige Schüler sind spätestens nach dem dritten – bei besonders schwerwiegenden schon nach dem zweiten oder gar ersten – Vergehen in eine Strafschule mit Internat unterzubringen, wo ihnen Struktur, Anstand und Miteinander beigebracht wird. Sollte es sich hierbei um Kinder / Jugendliche mit Migrationshintergrund handeln, ist die gesamte Familie mit allen minderjährigen Geschwistern abzuschieben!

    Damit soll Druck auf die Elternhäuser, insbesondere nichtdeutscher, ausgeübt werden, ihre Plage in die deutsche Gesellschaft einzugliedern!
    Schüler nichtdeutscher Herkunft haben vor der Einschulung einen Sprachtest abzulegen. Fällt dieser mangelhaft aus, wird der Familie ein Jahr Zeit gegeben, dem Kind Deutsch beizubringen bzw. beibringen zu lassen, wofür die Schulen Vorschulklassen anbieten. Sollte nach diesem Jahr das Kind nach wie vor nicht ausreichend deutsch sprechen können, so ist die Familie unverzüglich abzuschieben.

    Wir müssen hier endlich HART durchgreifen, und gnadenlos aussieben, andernfalls geht Deutschland geistig völlig flöten. Zumal es unzumutbar ist, jenen kriminellen Abschaum auf die eigene Bevölkerung loszulassen, insbesondere auf deutsche Schüler. Was bringt uns eine solche geschädigte Brut, die nur auf der Tasche der deutschen Gesellschaft liegen wird?! NICHTS! Schluss damit, gnadenlos abschieben mit Stumpf und Stiel! Das spart Kosten, Nerven, und sogar Menschenleben, denn wie viele Deutsche sollen noch von Migranten tot gestochen werden!

    III. a) Volksschule – 2 Jahre: 9. bis 10. Klasse

    Alle Fächer der Hauptschule werden fortgeführt, wobei Arbeitslehre nur noch in der 9. Klasse stattfindet, ebenso Sport-, Kunst- und Musikunterricht. Die 10. Klasse dient somit vor allem der Vertiefung der Grundfächer, welche auch im späteren Berufsleben von Bedeutung sind: Sprache, Mathe, Naturwissenschaften /Technik.

    weitere Unterrichtsfächer:

    – Gesellschaftskunde ab der 9. Klasse:
    In Gesellschaftskunde wird der deutsche Staatsaufbau erklärt, sich über Tagesthemen unterhalten, Streitgespräche geführt, und Aufklärung betrieben zur Bildung von mehr Mündigkeit, insbesondere über die Lügen des Westens aufgeklärt, wie Nutzlosigkeit / Schädlichkeit von Impfungen, Krankheitslügen wie HIV /AIDS, Geschichtslügen, über die schädlichen Ideologien der letzten Jahrhunderte (Marx und Hitler als britische Agenten), über die vielen Missstände unserer Zeit; Ziel dieses Faches muss die Vollendung eines gemeinsamen deutschen Wir-Gefühls sein; und eine Offenheit für alternative Sichtweisen, fernab der westlichen Dogmen,)

    – Sternenkunde (Astronomie) sowie Sittenkunde (Ethik) ab der 10. Klasse

    – Wahlpflichtfach: wie in der Hauptschule; wobei Fremdsprachen entweder weiterführend oder beginnend angeboten werden müssen. (beispielsweise Englisch: weiterführend, oder beginnend)

    Die Abschlussprüfungen erfolgen zentral ausgearbeitet und landesweit gleichzeitig. Die Bildungspläne und Schulbücher sind deutschlandweit einheitlich. Den einzelnen Ländern und Schulen obliegt lediglich die Schwerpunktsetzung, Auswahl von Nebenthemen, um beispielsweise regionale Besonderheiten zu fördern.

    Fünf Schriftliche Prüfungen müssen abgelegt werden in:
    Deutsch
    Mathe
    Fremdsprache oder Naturwissenschaft
    Fremdsprache oder Naturwissenschaft oder Technik
    Geschichte oder Erdkunde
    Mindestens eine bis höchstens drei mündliche Prüfungen
    Volksabschluss ist nur dann erreicht, wenn in jedem Fach mind. Note 4 (ausreichend, 50%) erreicht wurde.

    III. a) Oberschule – 4 Jahre: 9. bis 12. Klasse

    Alle Fächer der Hauptschule werden fortgeführt, wobei Arbeitslehre nur noch in der 9. Klasse stattfindet, ebenso Sport-, Kunst- und Musikunterricht.
    Ab der 10. Klasse muss für zwei Jahre (10. und 11. Klasse) zwischen Kunst / Musik als Nebenfach entschieden werden.
    Zusätzlich kommen ab der 10. Klasse noch Sternenkunde (Astronomie) sowie Sittenkunde (Ethik) hinzu (ebenfalls für zwei Jahre).

    Ein Wahlpflichtfach auf weiterführender Stufe ab der 9. Klasse
    Ein zweites Wahlpflichtfach auf beginnender Stufe ab der 10. Klasse

    Fünf Schriftliche Prüfungen müssen abgelegt werden in:
    Deutsch
    Mathe
    Fremdsprache oder Naturwissenschaft
    Fremdsprache oder Naturwissenschaft oder Technik
    Geschichte oder Erdkunde
    Mindestens eine bis höchstens drei mündliche Prüfungen
    Volksabschluss ist nur dann erreicht, wenn in jedem Fach mind. Note 4 (ausreichend, 50%) erreicht wurde.

    III. a) Fachoberschule – 1 Jahre: 11. Klasse

    Die Fachoberschule führt innerhalb eines Jahres in einer bestimmten Fachrichtung zur Hochschulreife. Voraussetzung ist eine abgeschlossene Berufsausbildung.
    Im Gegensatz zur Oberschule entfallen somit alle allgemeinbildenden Fächer und der Schwerpunkt liegt dafür wesentlich zielgerichteter auf bestimmte Studiengänge:
    – Naturwissenschaftlich-Technische Fachoberschule
    Deutsch (4 Stunden)
    Mathe (8 Stunden)
    Physik (4 Stunden)
    Chemie (4 Stunden)
    Biologie (2 Stunden)
    Wahlpflicht (8 Stunden): Elektrotechnik / Metalltechnik / Informationstechnik /

    – Sprachliche Fachoberschule
    – Wirtschaftliche Fachoberschule
    – Soziale Fachoberschule

  10. Einer mit 3 Berufen sagt

    @ baal
    Sehr viel Mühe gemacht bei den Vorschlägen.
    Aber so lange wie jedes Bundesland einen eigenen Lehrplan je nach Regierungskoalition macht ist ein Bildungschaos vorprogrammiert.
    Genauso wie bestimmte Anforderungen an Studenten gestellt werden müssen. Es kann doch nicht sein das Geologiestudenten, die vorher Chemie abgewählt hatten, für das Studium in der Fachrichtung Geologie zugelassen werden.
    Genauso ist unbedingt eine Eignungsprüfung für das Lehramtsstudium notwendig, damit die Schüler nicht unnötig von ungeeigneten Lehrern tracktiert werden, und der Mängel mehr die beseitigt werden müssen. Es nicht sinnvoll die Vorstellungen jeder Minderheit nachzugeben.

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