Wirtschaftswurm-Blog

Der Fall Amazon – Mein Resümee

Zu meinem Beitrag „Der Fall Amazon – Wer ist verantwortlich?“ gab es viele interessante Kommentare und auch sonst im Netz wurde die ARD-Doku von Diana Löbl und Peter Onneken viel kommentiert. Zeit für mein Resümee.

Wer muss Konsequenzen ziehen?

Nicht umsonst hatte ich im Artikel „Wer ist verantwortlich?“ den Fall Amazon aufgesplittet und sechs sicher festgestellte Missstände aufgezählt. Sechs verschiedene Punkte, so kann man mehrere Verantwortliche benennen, ohne die Verantwortungsbereiche zu verwischen.

Aber nach welchem Grundsatz sollte man die Verantwortung aufteilen? Nun, ich denke, verantwortlich sollte immer der sein, dem es am leichtesten fällt, den jeweiligen Missstand zu beseitigen. Wem aber fällt es am leichtesten? Nun, demjenigen, der den besten Zugang zu Informationen über den Missstand hat und über die besten Mittel zu seiner Beseitigung verfügt.

Wenn man sich über diese Grundsätze klar geworden ist, löst sich das Problem der Verantwortung folgendermaßen:

  1. Amazon hat die Saisonarbeiter mit irreführenden Angaben angeworben. Verantwortlich: Amazon selbst.

  2. Unterkünfte und Essen der Leiharbeiter sind miserabel. Verantwortlich: für das Essen die Ferienanlage Seepark. Die Betreiber der Ferienanlage hätten es auch ablehnen müssen, sieben Leute in einem 80m2-Bungalow unterzubringen. Unter Umständen wären die Saisonarbeiter dann allerdings woanders noch schlimmer eingepfercht worden. Die Zahl verfügbarer Unterkünfte in der Region Bad Hersfeld scheint ja begrenzt. Letztlich muss man hier die Hauptverantwortung dem Organisator CoCo Job Touristik zusprechen. Er hätte z.B. Quartiere in teuren Hotels zusätzlich organisieren müssen oder aber den Auftrag ganz ablehnen müssen.

  3. Die Wachleute drangsalieren die Arbeiter. Hier ist unklar, welche der beteiligten Firmen den Sicherheitsdienst H.E.S.S. beauftragt hat und inwiefern Schikanen eingeplant waren. Von den Vereinbarungen zwischen H.E.S.S. und seinem Auftraggeber hängt es ab, ob neben H.E.S.S. auch der Auftraggeber verantwortlich ist.

  4. Die Busse sind überfüllt. Hier könnte man Busfahrer und Busunternehmen verantwortlich machen. Wenn sie Arbeiter in der Kälte stehen lassen, ist das jedoch keine Lösung. Der Organisator CoCo Job Touristik trägt also die Hauptverantwortung.

  5. Die Arbeitsatmosphäre bei Amazon ist belastend. Verantwortlich: natürlich Amazon selbst.

  6. Der Arbeitgeber führt zu niedrige Sozialversicherungsbeiträge ab. Falls illegal, ist die Zeitarbeitsfirma Trenkwalder allein verantwortlich.

    Sollte Trenkwalder lediglich eine Gesetzeslücke ausnutzen, wird die Sache komplizierter. Die Mittel, die Gesetzeslücke zu beseitigen, hat nämlich nicht die Firma Trenkwalder, sondern der Gesetzgeber, also hier der Bundestag. In der komplexen Welt von heute, ist allerdings auch Gesetzgebung kompliziert. Gut möglich, dass unter den Bundestagsabgeordneten die Gesetzeslücke unbekannt ist. Dann liegen die Information über einen Missstand und die Mittel zu seiner Beseitigung in zwei verschiedenen Händen. Trenkwalder weiß über die Gesetzeslücke, aber nur die Bundestagsabgeordneten können sie beseitigen.

    Die Lösung ist aber einfach: Trenkwalder und seine Mitarbeiter müssen transparent agieren und im Zweifel Behörden, Politik und Öffentlichkeit auf die Gesetzeslücke aufmerksam machen. Damit bekommt der Gesetzgeber die Möglichkeit, seine Verantwortung zu übernehmen. Eine darüber hinausgehende moralische Pflicht der Firma Trenkwalder gibt es meiner Meinung nach nicht. Wenn also die Politik, trotzdem sie informiert ist, die Gesetzeslücke nicht schließt, darf Trenkwalder sie ohne schlechtes Gewissen nutzen.

Ein paar Punkte sind mir wichtig:

  • Amazon sollte nicht für die Handlungen von Subunternehmen oder Subsubunternehmen angeprangert werden. Amazon ist lediglich für seine eigenen Aktionen und für das verantwortlich, was es in Vereinbarungen von anderen fordert. Die Verantwortung kann trotzdem lückenlos aufgeteilt werden. Auch die Leiharbeit schafft hier kein Problem. Blöd ist das nur für die Medien, die lieber einen bekannten Namen wie Amazon anprangern als eine unbekannte Firma wie CoCo Job Touristik.

  • Den Verbraucher trifft keine Verantwortung. Sehr gut hat das bereits Jan Falk im Oeffinger Freidenker dargestellt. Der Konsument hat viel zu wenig Informationen und viel zu wenig Mittel. Ein wirksamer Verbraucherboykott lässt sich nur schwer organisieren. Im Gegensatz zu Patrick Siebert glaube ich auch nicht, dass der Verbraucher zu einem Boykott verpflichtet ist, wenn er (wie jetzt im Fall Amazon) mehr oder weniger zufällig über Missstände in einem Unternehmen informiert ist. Wer weiß schon, ob die Konkurrenz besser ist? Z.B. hat der jetzt viel gepriesene inhabergeführte Buchladen, als es ihn bei mir vor Ort noch gab, öfter unbezahlte Praktikanten beschäftigt, die ihm das Jobcenter vermittelt hatte.

    Kurz: Der Verbraucher kann sich nicht um die Arbeitsbedingungen ihm fremder Menschen kümmern; er ist genug gefordert, für sich und seine Familie gesunde und sichere Produkte zu suchen. Wer damit nicht ausgelastet ist, darf sich mehr Kinder anschaffen.

  • Unsere Gesellschaft arbeitet im Übrigen mit Sicherheitsnetz und das heißt Polizei und Justiz. Wer seiner Verantwortung in eklatanter Weise nicht gerecht wird, bekommt es mit denen zu tun oder sollte dies zumindest. Hier darf natürlich auch nach einem Versagen gefragt werden.

  • „Der Kapitalismus ist schuld“, diese Formel dient nur der Entschuldigung der tatsächlich Verantwortlichen, da stimme ich Andrej Reisin und Andreas Strippel zu. Aber fragen wir mal anders: Was, wenn eine kleine Firma wie CoCo Job Touristik nur die Wahl hat zwischen nicht verantwortbarem Handeln und der Insolvenz? Denn bessere Unterkünfte für die Aushilfen wären teurer gekommen und man hätte dann von Amazon bzw. Trenkwalder vielleicht nicht den Zuschlag bekommen.

    In einem Manchester-Kapitalismus könnte das Argument tatsächlich entschuldigen. Gerade darum ist ein Sozialstaat notwendig, also ein Staat der Insolvenz und (vorübergehende) Arbeitslosigkeit abfedert und erst zumutbar macht. Erst in einem funktionierenden Sozialstaat, kann man von den Marktakteuren verantwortliches Handeln erwarten. Über den dafür notwendigen Umfang des Sozialstaates darf gestritten werden.

18 Kommentare

  1. Pingback: Der Fall Amazon – Wer ist verantwortlich? (Teil 1) | Wirtschaftswurm

  2. Was ist wenn Amazon von dieser Situation wusste und mit voller Absicht so gewollt hat, um die Kosten zu senken?

  3. Wirtschaftswurm sagt

    @Ss,
    aber stehen nicht erst einmal Trenkwalder, CoCo usw. in der Pflicht zu sagen, für diesen Preis ist keine akzeptable Unterbringung möglich? Und dann auch die Konsequenzen zu ziehen? Es ist müßig darüber zu spekulieren, was Amazon gewusst hat, wenn man nicht erst einmal die moralische Pflicht der Subunternehmer herausstellt.

  4. @Wirtschaftswurm

    Es ist nicht müßíg darüber zu reden, was Amazon gewusst hat. Die Wahrscheinlichkeit, dass Amazon nämlich es nicht gewusst hat, geht nämlich gegen null – außer die Geschäftleiter schließen Augen und Ohren beim Eintritt in die Halle.

    Natürlich stehen die Subunternehmer in der Verantwortung. (Ich weiß z.B. von erster Hand, dass einige Subunternehmer Schwarzarbeiter einstellen und die miserabel behandeln.) Aber Amazon in irgendeiner zu entlasten, ist doch schon sehr abwegig.

  5. Häschen sagt

    Ich habe mir das ganze durch den Kopf gehen lassen, wohl wissend so genau keine substantielle Information zu haben + den Artikel den sie tweeteten.

    Allein die Aussage in der britischen Presse, ‚Man rechnete mit Problemen, da man Menschen unterschiedlicher geographischer Herkunft auf engem Raum zusammenpfercht‘ und hat deswegen einen ‚Wachdienst‘ beauftragt… na bitte – Schutzbehauptung. Wenn man schon damit rechnet, dann ist das nicht mal mehr fahrlässig, riecht nach mehr als billigend in Kauf nehmen, eher hart am Vorsatz. D.h. man ’sperrt‘ Menschen in einem Raum wissend, dass sie sich an die Gurgel gehen, deswegen ist ja auch der ‚Wachdienst‘ vorort. In .de heißt dass, mit der Situation umgehen – STALAG Romantik erster Ordnung. Gut der IKEA hat auch von STALAGs in Ostdeutschland Güter bezogen … angeblich. Vertragsfreiheit – der Sozialismus schützt keinen – der organisiert staatl. was man dem Kapitalismus unterstellt.

    Wer so dämlich ist Menschen, die am Arbeitsplatz Geschunden in der Ruhezeit auf engstem Raum zusammenzupferchen und selbige noch bewachen zu lassen – dem gehört der goldene Dummvogel verliehen. Die Unruhe kommt in solchen Fällen eher aus einem anderen Eck. Die Optik ist mächtig schief.

    Die Briten brauchen sich nicht aufregen
    a) Wer sourced auf diese Art … Wer hat das wohl erfunden?
    b) der gute Österle mit den Zielvorgaben ist auch mit von der Partie. Wer hats erfunden? Da schlägt einem auf die St. Galle.
    c) Wer verbreitet die Denke – McKinsey & Friends

    Was steht dahinter – Mischpreis.

    @Ss – Sie können davon ausgehen, dass die Mitarbeiter von Amazon das gar nicht interessiert. Und selbst wenn sie es wüssten, es gibt kein Verantwortlichen. Die Unternehmen sind so aufgebaut.

    Ähnlich der Reinigungskraft, da derjenige der den Abfall verursacht selbigen nicht schätzt wird die Arbeit derjenigen die sie doch machen gering geschätzt. Können sie in einem Stahlwerk auch haben, derjene der den Schrott für dein Einsatz produziert für den ist das 1A Ware, derjene den Schrott entgegen nimmt und in seiner Arbeitsstufe einsetzt ist das Schrott. Solange sie in der Produktion sind wissen sie das zu schätzen, für einen Finanzcontroller ist ja nur Schrott – Abfall. Wie relevant aber selbiger für den Produktionsprozess an sich, weiß kein Rookie der grad mal von der Uni kommt. Aber genau die entscheiden. Das wird gerne vergessen.

    Die Kritik am Kapitalismus kann ich nicht nachvollziehen. Wer halbwegs eine liberale Lebenseinstellung hat, dem passiert so etwas nicht. Mit einer liberalen Lebenseinstellung geht die Verantwortung einher. Und zu der gehört dazu die Wertschöpfungskette auf vernünftige gangbare Wege zu überprüfen.

    Die Personalüberlassung ist ein Problem. Vertragsfreiheit zwischen 2 Parteien zu einer Sache mag ok sein. Diese 3er Konstellation über 2 Verträge ist sehr seltsam und eigentlich immer problematisch.

    Lieferanten können indirekt Druck ausüben in dem sie die Verträge nicht verlängern. Dann bekommt jemand Probleme mit der Zeit. Das spricht sich herum. Tue Gutes und rede darüber.

  6. „Der Konsument hat viel zu wenig Informationen und viel zu wenig Mittel.“
    Wir kennen aber das gute Prinzip, dass Unwissenheit nicht vor Unwissenheit schützt.
    Aber generell will ich sagen, dass man nicht erwarten kann, dass wiederliche Menschen mit wiederlichen Motiven in Unternehmen Entscheidungen zum Wohl der Menschheit treffen.
    Am Anfang der geschichtlichen Unternehmensentwicklungen hatten Unternehmen keine rechte. Heisst, sie hatten keinen Status wie der eines Menschen. Konnten nicht klagen etc. Und das war gut so. Warum sollte ein Unternehmen gleiche Rechte wie ein Mensch besitzen? Das ist absurd. Neben dem derzeitigen falschen Geldsystem ist dies einer der Hauptursachen für den Niedergang der Welt.

  7. Wirtschaftswurm sagt

    @Ss,
    die Subunternehmen haben auf jeden Fall von den Missständen eher gewusst und mehr gewusst. Warum handeln sie also nicht selbst? Denken wir mal deinen Ansatz zuende, dass immer das größte Unternehmen im Verbund für alle verantwortlich ist. Dann werden Missstände erst viel später beseitigt als möglich, nämlich erst dann, wenn das größte Unternehmen davon erfahren hat.
    @Häschen,
    wie gesagt, halte ich nicht die Auslagerung für das Problem. Sie kann zu einem Problem werden, wenn dadurch Verantwortlichkeiten verwischt werden. Das sehe ich aber in Fall Amazon bislang noch nicht.

  8. Pingback: 5 vor 10: Amazon, USA, Mindestlohn, Wirtschaftswunder, Italien | INSM Blog

  9. Du benutzt Strohmänner, Wirtschaftswurm.

    -Ich habe nie argumentiert, dass Amazon von den Missständen vor den Subunternehmen gewusst hat. Es spielt auch gar keine Rolle, ob Amazon vor oder nach den Subunternehmen davon erfahren hat. Tatsache ist, dass Amazon die Misstände nicht beseitigt hat, obwohl jeder Mitarbeiter davon wusste.

    -Ich habe nie argumentiert, dass das größere Unternehmen „immer“ für die Kleineren verantworlich ist. Du unterstellt mir eine nie geäußerte Übertreibung, um sie sogleich als Übertreibung hinzustellen.

  10. Pingback: Kleine Presseschau vom 19. Februar 2013 | Die Börsenblogger

  11. Der Bär sagt

    Da musste die CoCo also wirklich dran glauben – aber das war ja irgendwie schon abzusehen nachdem was die sich das Weihnachtsgeschäft über geleistet hatten.
    Prinzipiell wird sich da aus meiner Sicht eher weniger tun. Amazon sagt da eigentlich (wie immer) gar nichts zu und schiebt es mehr oder weniger auf die Subunternehmen bzw. Dienstleister. Bin mal gespannt ob die selber nochmal richtig Stellung zu Allem nehmen – eher unwahrscheinlich.
    Es kommt wie es kommen muss… die machen das noch 1-2 Jahre und dann laufen die FCs mit wesentlich weniger Arbeitnehmern da viel mehr automatisiert worden ist (siehe den KIVA Kauf letzten Jahres) – auch dann wird die Regierung etc. wieder eine lange und entsetzte Schnute ziehen was aber auch nichts bringen wird.
    Die sollten sich mal lieber daran machen, dass die Gesellschaften z.B. dt. Steuern zahlen müssen etc. anstelle alles über Luxemburg abwickeln zu können aber das ist ein komplett anderes Thema.
    Meine Bescheidene Meinung ist momentan noch (die Unterbringungen bei Bad Hersfeld für die Leiharbeiter kenne ich nicht [ausser eben aus dem Bericht der ARD welcher aber auch einige ‚Fehlinformationen‘ gestreut hat]) dass gerade die Dinge die im Bericht so aufgebauscht worden sind eigentlich halb so wild sind (auf Amazon bezogen). Die Arbeitnehmer wissen doch auf was sie sich einlassen*1. Die Regierung und vor allem ver.di hat doch nur eigene Interessen im Kopf.

    *1)
    An dieser Stelle muss ich sagen, dass ich nicht weiß wie die ausländischen Arbeiter geworben worden sind. Sind denen Versprechen gemacht worden? Prinzipiell weiß man was an Weihnachten bei Amazon los ist und kann sich seine eigenen Schlüsse daraus ziehen (denn auch Spanien hat lokale Amazon Standorte). Wurde der Arbeitnehmer hier getäuscht oder wurden ihm/ihr gar nicht verraten für wen letztendlich gearbeitet wird so sollte hier der Personaldienstleister an den Pranger und nicht Amazon.

  12. Wirtschaftswurm sagt

    @Der Bär,
    interessante Info. Dass die Ex-Leiharbeiterin nun Essen und Unterkunft lobt, wo sie jetzt im Seepark Kirchheim angestellt ist, darf man natürlich auch skeptisch sehen.

  13. PotzBlitzDonner sagt

    Mir ist da noch etwas bei Amazon aufgefallen. Ich habe mal eine Kamera bei denen bestellt und zwar nicht direkt von Amazon sondern bei „Audio Tops“. Wie üblich steht auf der Amazonseite: Alle Preisangaben inkl. MwSt.
    Der Kaufpreis incl. Mwst. betrug circa 190 Euro.
    Später bekam ich dann aber eine Rechnung von Audio Tops über diesen Betrag von 190 Euro aber ohne Mwst. Der Sitz von Audio Tops ist in New York. Aufgrund des Firmensitzes ist diesbei Audio Tops wohl normal und ich mutmaße das es auch noch andere Anbieter bei Amazon gibt die das so handhaben. Ein normaler Endkunde würde das wohl erstmal nicht stören wenn er keine Mwst entrichtet, bei einem Geschäftskunde ist das schon ein Problem. Zur Sicherheit habe ich die Kamera lieber wieder zurück geschickt und mir den Betrag erstatten lassen. Sieht darin jemand ein größeres Problem für Amazon da mir ja Amzon erstmal suggeriert hier fließt ein Teil deines Geldes beim Einkauf an deinen Fiskus, was ja nicht der Fall ist…..

  14. PotzBlitzDonner sagt

    ups, der Sitz war Las Vegas nicht New York macht aber wohl keinen unterschied, sorry…

  15. DerBär sagt

    @Der Bär,
    interessante Info. Dass die Ex-Leiharbeiterin nun Essen und Unterkunft lobt, wo sie jetzt im Seepark Kirchheim angestellt ist, darf man natürlich auch skeptisch sehen.

    Die Wahrheit liegt wohl irgendwo dazwischen. Auch wenn ich Amazon jetzt nicht als so böse sehe wie es momentan dargestellt wird hat das Ganze evtl. doch seine guten Seiten und bewirkt, dass die Angestellten und Leiharbeiter bessere Bedingungen vorfinden.

    Ich vermute dennoch stark, dass man hier andere Alternativen finden wird.

  16. Wirtschaftswurm sagt

    @PotzBlitzDonner,
    so wie ich den Fall verstehe, müsste Einfuhrumsatzsteuer anfallen.
    @DerBär,
    „Die Wahrheit liegt wohl irgendwo dazwischen.“- Naheliegende Annahme.

  17. cristophs sagt

    Laut diesem Artikel, mussten die Anwälte des hessischen Rundfunk hr / ARD bereits schriftlich eingestehen das Teile im Film “amazon Leiharbeiter – ausgeliefert” von Diana Löbl und Peter Onneken frei erfunden waren. Zum Beispiel die gezeigte Email einer Frau Agnieszka Lewandowska welche bei Amazon gar nicht gearbeitet habe.
    Im Film behaupteten die Journalisten Diana Löbl und Peter Onneken aber eine Email erhalten zu haben von eben dieser Frau Agnieszka Lewandowska mit dem Text :
    „Die Menschen werden zu siebt in eine kleine Hütte gestopft und im Keller des Restaurants abgefüttert wie die Schweine“

    http://markt-spiegel-online.de/2013/03/20/amazon-%E2%80%93-so-ist-es-wirklich/

    Auch eine Zeitung darf nicht mehr behaupten das die H.E.S.S Security gegenüber den Leiharbeitern handgreiflich geworden wären.

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