Wirtschaftswurm-Blog

Neues Konzept für die Premium-Artikel im Wirtschaftswurm-Blog

Ich möchte das Konzept der Premium-Artikel ändern. Ich bin zwar mit der Zahl von 14 Förderer, die ich in den letzten Monaten für diesen Blog gewonnen habe, zufrieden. Der Einzelverkauf der Premium-Artikel über Later-Pay läuft allerdings nur schleppend.

Nun habe ich für jeden Förderer 2 Premium-Artikel versprochen und die Zahl von mindestens 28 Artikeln werde ich auch einhalten. 9 sind übrigens schon erschienen.

Aber es macht finanziell keinen Sinn, Nicht-Zahler von den Premium-Artikeln weiter auszuschließen. Es ist erheblich sinnvoller, auf eine größere Reichweite zu setzen und damit Werbeeinnahmen zu generieren. Werbeeinnahmen kommen übrigens nicht hauptsächlich durch Bannerwerbung, sondern hauptsächlich durch gesponserte Artikel. Den Sponsor nenne ich dabei natürlich immer.

Man kann zu dem Konzept stehen wie man will, ihr habt es gewollt. Und nein, ohne finanziellen Ausgleich kann ich Qualität und Umfang dieses Blogs nicht erhalten. Ein solches Ansinnen ist indiskutabel.

Die Förderer haben keinen Einbußen an Inhalten zu erwarten, trotzdem würde ich verstehen, wenn sich der ein oder andere durch dieses Hin und Her vor den Kopf gestoßen fühlte. Ich erbitte darum Meinungen und Kommentare der Förderer. Ich bin an einer Lösung interessiert, mit der alle Förderer leben können.

Ansonsten werde ich dann ab nächster Woche nach und nach die bisherigen Premium-Artikel freischalten. Dabei werde ich sie allerdings auch in jeweils zwei Artikel aufspalten. Ab Januar kommen dann neue Premium-Artikel. Auch die werden jeweils in zwei oder (selten) auch drei aufeinanderfolgenden Teilen erscheinen. Der Grund ist einfach, dass man dann mehrmals im Netz gut Werbung dafür machen kann, die Reichweite insgesamt also höher wird. Außerdem kann man dann jeden Teil einzeln bei der VG Wort anmelden, was meistens (also ab 1500 Zugriffen aus Deutschland) 12€ ergibt.

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7 Kommentare

  1. Ich habs dir gesagt: Payment funktioniert nicht. Nicht einmal das (für uns kleine Blogger verschlossene, aber sicher über die meisten zahlenden Kunden verfügende Blendle) würde sinnvolle Einnahmen generieren.

    Davon ab: Mach doch die Premium Artikel ein paar Tage zu und öffne sie nachher für alle. IMHO mittelfristig keine sinnvolle Lösung, aber vielleicht für den Übergang, damit sich die Premium Leute nicht veräppelt fühlen.

    Ansonsten bleibt es leider bei: Für Blogs zahlt niemand.

  2. Häschen sagt

    Arne Kuster könnte den Premiummitgliedern auch gegebenenfalls sein EURO Buch zukommen lassen signiert möglicherweise noch von jemanden Berühmten. Aber immer von einem anderen oder ein handvoll Exemplare die getauscht werden. Die Idee mit den gesponserten Artikel finde ich persönlich am besten. Dabei entsteht ein breiter Nutzen für alle Beteiligten.

    Wenn Premiumartikel vereinbart sind, dann einfach nur wie beim Weihnachstkalender ein Türchen und sonst keine Info. Überraschungsei. Ein Osterkalender … und am Jahresende einen Wirtschaftswurm Festband oder eine Ökonomie Krippe respektive Krippenspiel.

    Das Jesuskind im Eselstall, die Heiligen 3 Könige wie sie dem Jesuskind die Gaben offerieren, darüber die Janet Yellen als Frau Holle. Last but not least ein Römischer Soldat in Gestalt des Herrn Schäuble der die Hände schon bei den Gaben hat und zum Christuskind sagt, ‚Damit du weißt, wo du das Licht der Welt erblicktest‘. Das wäre die Variante für die Liberalen und im Extension Pack Hayek, Rothbard und Mises als Engerl die mit einem Dreizack den Römer bedrohen. Ergänzt um dem Schumpeter der nachdem alles explodiert ist, ein wenig entfernt vom Stall steigen Rauchschwanden auf, den Prototypen seiner neuesten Erfindung Josef und Maria aufschwatzt.

    Oder aber auch eine Szene aus Nil Delta mit einem Staudamm am hinteren Ende wie die ersten Ökonomen, sprich Steuerschätzer aus dem Wasserstand des Nils die kommende Ernte prognostizierten. Wie vor der Fußball WM Abziehbilder von ökonomisch engagierten Menschen.

    Das jetzt nur als Gedanke und nicht allzu wörtlich gedacht als Vorschläge für Merchandising.

    Das mit dem einzeln Artikel zahlen ist so eine Sache. Bei der Musik war die Erfahrung mit den Greatest Hits Alben schon da. Auch wenn diese vorher eher einem anderen Zweck dienten, so wurden oft von ‚Fans‘ nicht mehr die Alben gekauft sondern gleich die ‚Best Of‘. Eine CD für 2 Lieder braucht viel Platz. Ergänzt um die Adaptierung der Musik in Richtung Massenfähigkeit und damit verbunden die tontechnische Nachbehandlung waren auch die Lieder nicht mehr auf den Geschmack des ‚Fans‘ zugeschnitten. Selbst wenn es sich nicht immer um die selben 2 Lieder handelte so war die Wahrnehmung – 2 Lieder pro CD. Das wäre so die Idee der einzeln bezahlten Artikel.

    Es ist eben schwer Güte und Breitenwirkung harmonisch unter einen Hut zu packen.

    Der Vorteil von Werken die aus der Perspektive des Rückblicks entstehen haben schon den Vorteil, dass sie Entwicklungen aufzeigen können und genauer beleuchten die im Rahmen aktueller Informationspräsentation eher auf Prognose hinauslaufen.

    Der Arne Kuster hat ein wenig das Problem, dass er keine Band hat. Zumal er mit einer Lizzy Hale nicht mithalten kann wird man sich durch die Präsentation abheben müssen. Märchengeschichten rund um die Ökonomie nett aufbereitet, diese Geschichten erzählen alle den lieben langen Tag.

    Es ist eben schwer sich in einem Umfeld in dem jeder einen Blog kann schreiben so abzuheben, zumal der Leser die Würdigung ohne Sachkenntnisse schwer vornehmen kann oder den Inhalt in irgendeiner Form weitergeben kann um ihn zu verbreiten. Einem ganz normalen Menschen kann man schwer verwehren, dass er/sie ökonomische Gedanken nicht so leicht an sich ranlassen kann, wenn die Ziele von Ökonomie außerhalb der Verteilung eher untergehen in der öffentl. Diskussion.

  3. @Häschen,
    so viele Ideen wie du hast, hab ich mich ja schon immer gefragt, wann du endlich deinen eigenen Blog aufmachst. Aber über das Eurokrisen-Buch habe ich auch schon nachgedacht. Vielleicht kommt da noch einmal eine Aktualisierung.

  4. Stefan Rapp sagt

    Ich Glaube wenn Blogger wirklich auch Geld mit ihrer Arbeit verdienen wollen dann müssten Sie ihre Kräfte in einer gemeinsamen Plattform bündeln. Würde man so ein Blogportal von ihrem äußeren Erscheinungsbild quasi wie eine Onlinetageszeitung gestalten, wäre dies ein wesentlich größerer Magnet für interessierte Leser. Dieses Portal könnte nach einem gewissen Algorithmus neue Beiträge erst mal in den Vordergrund stellen und später dann langsam wieder aus dem Focus je nach Beliebtheit und Alter verschwinden lassen. Wie breitgefächert dieses Portal Themen aufgreift, darüber lässt sich noch diskutieren. So ein Portal würde sicherlich besser Werbeeinnahmen generieren könnte und auch mit den neuen Versuchen der Onlinezeitungen Einnahmen zu generieren mithalten. Es könnte auch für sich selber werben, Beispiel wäre Adwordswerbung bei Google zu betreiben um erst mal eine größere Leserschaft zu generieren. Hier sollten die Kosten überschaubar sein, weil es viele Keywords gib, die für so eine Blogzeitung relevant wären aber die ansonsten kaum kommerzielle Bedeutung hätten.

    Was im Internet auch immer noch stiefmütterlich von den Onlinemedien genutzt wird sind die Kommentarfunktionen. Hier sind meiner Ansicht nach viele kleine technische Innovationen erforderlich die das Managen dieser wesentlich verbessern könnte, so das am Ende vor allem nur noch die Kommentare in den Focus kommen die ein echter Beitrag zu dem Artikeln bedeuten und ein großer Mehrwert für das Onlinemedium darstellen ohne das hiermit mehr Arbeit verbunden wäre.

  5. @Stefan Rapp,
    so eine Blogplattform ist schwierig aufzubauen, wenn man den Autoren zunächst kein Geld bieten kann.
    Was die Kommentarfunktion anbelangt, hast du vollkommen recht. Ich finde zwar, hier beim Wirtschaftswurm, herrscht ein recht gutes Kommentarklima, aber ich würd mir da auch noch gerne mehr Funktionen zur Moderation der Kommentare wünschen. Das gibt leider die Software trotz vieler möglicher Plugins nicht her.

  6. Jürgen sagt

    @Wirtschaftswurm: Was für Funktionen fehlen dir denn bei der Bearbeitung von Kommentaren? WordPress ist doch – mit den richtigen Plugins – recht gut in der Bearbeitung von Kommentaren. Vor allem die Spamabwehr funktioniert hervorragend.

  7. Die Spamabwehr funktioniert sehr gut. Mir fehlt, dass man einfach mal Kommentare nach oben oder unten schieben kann, je nach Relevanz. Auch fehlt mir eine Zeichenbegrenzung.

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