Wirtschaftswurm-Blog

Linktipp: Erbschaftssteuer steigert Wohlstand

Und besonders wohlsstandsteigernd ist die Erbschaftssteuer, wenn Familienbetriebe nicht ausgenommen werden:

Die deutsche Politik will dagegen krampfhaft an Ausnahmen für Familienbetriebe festhalten, obwohl die bisherigen Regeln vom Bundesverfassungsgericht bereits beanstandet wurde.

4 Kommentare

  1. Häschen sagt

    Wo ist jetzt der Zusammenhang zwischen der Finanzierung von nicht tragfähigen Wohlfahtstaatsmodellen mit dem Finden eines Unternehmers der ein Geschäft weiterführen soll dessen nicht bilanziertes Kapital – das Geschäft – mit dem Tod des Unternehmers mitbegraben wurde. Kausalzusammenhang?

    Der Artikel ist ein marxistisch geprägter Blah, Blah der Argumente an den Haaren herbeizieht. Ein Unternehmerssohn der nicht blond und blauäugig genug ist im Kollektiv für den Wohlfahrtsstaat als staatshöriger Unternehmer zu parieren dem droht der Ablaßgebühr? Der Schuldige ist ausgemacht …

    Wer sich so gut auskennt, soll eben antreten am Markt und das Unternehmen aus dem Markt verdrängen. Oder liegt das daran, dass der Herr genausowenig wie derjene der das Erbe antritt nicht so einfach Zugang zu Kapital hat?

    Das liegt nicht am Nachfolger, das liegt am Konzept des Einzelunternehmers (auch wenn die Geschellschaftsform eine andere wäre – der Unternehmer verschwindet ja nicht). Das war vor 30 Jahren schon das selbe Problem, in der HAK haben wir das gelernt damals. Der Verkauf von Unternehmen die von Unternehmern geführt werden ist problematisch. Das Geschäft ist stark an bestimmten Menschen orientiert. Das Geschäft ist nicht im Betrieb verankert. Es gibt einfach Geschäften die hängen am Unternehmer.

    Es gibt Unternehmer die verkaufen das Unternehmen und nehmen die Kunden mit und in Fällen der Betriebsübergabe nimmt der Senior die Kunden mit ins Grab. Das ist so.

    Das Geschäft ist das nicht bilanzierte Kapital eines Unternehmens. Ist nicht jeder Rückschluss aus der Sicht des Tausches auf einen Betrieb ein zulässiger. Unternehmen ist nichts anders als der Betrieb aus Sicht des Tausches. Unternehmertum ist nicht eine mechanische Betriebssteuerung aus des Unternehmens.

    Es zeigt sich wieder mal, dass die Formulierung Professorwürde exakt gewält scheint. Haben die Herren schon mal selbst eine Familienunternehmen übernommen? Ich würde mir nicht trauen Zahlen so locker uns lässig zu interpretieren und einen Schuldigen auszumachen.

    Jener der dem Unternehmer nachfolgt ist ein anderer Mensch. Im Gegenzug kenne ich Unternehmer die einfach am Geschäft der Eltern nicht interessiert sind. Die sog. Unternehmer schaffen sich eher ein eigenes Unternehmen.

  2. Stefan Rapp sagt

    Ich sehe das ganze eher aus einer anderen Richtung. Ist es aus ökonomischer perspektive überhaupt sinnvoll die migration von Kapital zu versteuern, welche nicht mit dem Transfer einer Gegenleistung einher geht ? Ist eine Steuer nicht eher nur dort sinnvoll wo sie quasi einen Teil der laufenden Wertschöpfung abschöpft bzw. repräsentiert….

  3. Häschen sagt

    @Stefan Rapp – Kapital zu besteuern ist sowieso eine ganz üble Sache. Kapital ist nicht Geld. Geld ist Vermögen, aber ist nicht der Reichtum. Geld eigentlich Vermögen gehört zum Wohlstandsempfinden dazu irgendwie. Leider durchschauen die Menschen grad in Deutschland nicht die perfide Idee der sog. Umverteilung und des sog. Generationenvertrags. Etwas salopp formuliert.

    a) Umverteilung
    Die Umverteilung wird verkauft als Politik sei der Robin Hood der Moderne. Warum ruft Robin Hood aber laufend haltet den Dieb? Die Umverteilung kann nur die Umverteilung von Zins und Zinseszinses sein. Damit landet man bei 2 Szenarien
    a1) Die ‚Vermögen‘ werden zum Sparbuch des Staates
    a2) Die Verteilung der Restglieder des Zinseszins ohne aber dabei auf die Bereitstellungsseite hinzuweisen, respektive davon abzulenken. Im Rahmen dieser Verteilung betreibt der Staat respektive Politik im Auftrag vermutlich der Banken ein Zinseszinsgeschäft und dafür bietet sich das Konzept der Scheinbewirtschaftung an. Steuern sind der Ertrag. Das wieder um wirft die Frage auf
    a11) Wenn der Staat nur Geschäfte Betriebe die Profit im Sinne der Marktwirtschaft durch Rechnungslegung Betriebe, warum die Finanzmittel nicht dort bereitgestellen wo sie sowieso der Finanzierung der Sache dienen und auch nicht haften. Wenn sie ein Leistung nachhaltig Wohlstandsferne aufweist, dann weg damit.
    a12) Funktioniert halt mal nicht. Ausgenommen eben die Klassiker bei denen man will, dass vorurteilsfrei wird entschieden, das ist die Juristerei, Schule und irgenwie die Exekutive.
    a3) Gehen wir davon aus das ganze funktioniert, dann übergeben wir immer ein größeres Hamsterrad an die Folgegeneration. Das ist die sog. Generationengerechtigkeit

    Damit landen wir beim Fall – es geht etwas schief beim Betrieb dieser Scheinbewirtschaftungsphilosphie
    b) Die sog. staatl. Investitionen, die im besten Fall die marktwirtschaftlich korrekt abgebildeten Geschäfte würden ergänzen, sind immer über Konsumschulden finanziert. Der Staat erhält die Illusion von echtem Gewinn über den Zufluss von Steuern und Abgaben aufrecht. Steuern sind das Ergebnis von Vortäuschen wirtschaftl. Aktivität. Der Staat kann aber als obersterer Hierarchieknoten über die Einkommensbezieher an sich nur konsumieren.
    b1) Fallen Anleihen aus oder wie in Griechenland alle auf einmal offenbart sich die wahre Natur der Staatschulden als nicht rückzahlbare Konsumschulden verteilt auf die Schultern aller ohne zu fragen (Bereitstellungssozialsmus als Teil des Geldsozialismus). In Griechenland war es aufgrund dieser spezifischen Klausel irrelvant ob die Leut wurden durchgefüttert oder investiert. Sinn und Flassbeck setzten mit mit 1-*. Quastel heißt grad noch kein 2er. (1 ist bei uns die Bestnote). Ganz astrein war die Argumentation der beiden Herren nicht, diesen Wahnsinn in seiner vollen Pracht sich durchzudenken wiederstrebt auch der Vernunft. Als deutscher Ökonom kann man diesen Gedanken gar nicht aussprechen. Ich bleibe beim Nicht genügend, ich bin kein Ökonom.

    Substantiell ist staatl. Investition die Interpretation des Vorgangs Scheinbewirtschaftung aus Sicht der Marktwirtschaft. Konzerne sind heute ähnlich, aber bei denen muss man solange nicht kaufen unbedingt, solange gesellschaftlicher Zwang, der mir persönlich egal ist, oder Kaufzwang über Gesetzesregelung. Beim Staat muss der Bürger immer kaufen und weiß nicht wofür er zahlt. German Dream, zu arbeiten, dass es den Kindern bestimmt schlechter geht irgendwann mal, aber nicht den eigenen.

    Damit kommen wir zum letzten Punkt. Wenn dies alles nicht mehr funktioniert wird der mangelnde Ertrag aus Scheinbewirtschaftung ergänzt um Scheinbewirtschaftungserfolge im Rahmen von Scheintransaktion unter Berufung auf Vermögen insbesondere Realvermögen. Ein Grundstück wird bewertet und es wird getan als würde es verkauft bspw…

    Das ist der Generationenvertrag. Der ganze Ruf nach Steuern absurd. Danach rufen jene die nichts arbeiten wollen oder aus ihrer Position heraus nicht können. In der Realwirtschaft anpacken. Alle die so herumlaufen in der Fillmerkiste seien es Vertreter von Parteien, Hohenpriester und Sektierer aus dem Umfeld einer radikal anmutenden calvinistischen Prinzipien verpflichteten Sekte namens BDI oder eben die ‚extremistisch‘ aus diesem Blickwinkel anmutende SPD und CDU. Die Trommler der Arbeitspropaganda.

    Was wird den verhandelt bei Lohnverhandlungen. Wieviel aus dem Zukünftigen Vermögen der Einkommensbezieher wird dazu verwendet sie genau soweit im sog. Lohn- und Brot zu halten (das ist eher eine Drohung – mehr gibt es nicht) sodass Vollbeschäftigung wird erreicht und damit die Lohnkosten nicht steigen. Arbeitnehmer und Arbeitgeber existieren ja nicht. Es verhandeln sich selbst ermächtigende aus dem Umfeld der Umverteilung die Belange der Einkommensbezieher zu vertreten.

    Diese Liste könnte beliebig fortgesetzt werden. Z.b. mit den Linken, sobald jemand darauf hinweist, dass jedes Einkommen ein Zinseszinsgeschäft ist, das gerne wird Betrieben und das Unternehmen eigentlich belagert ist von lauter gierige ‚Banker ‚ auch namens Arbeitnehmer und diese bezeichnen das Unternehmen dann als Klassenfeind Kapitalist. Das ist der einzige Ort, respektive der Betrieb, an dem Wohlstand für andere entsteht.

    Wir sind schon einen Schritt weiter. Jetzt geht es schon darum, dass der Generationenvertrag soll aufgelöst werden, aber nicht zugunsten der künftigen Generation.

    Ich wollte es nur wiedermal in Erinnerung rufen… der Deutsche sorgt gerne dafür, dass seine Kinder dann 16 Stunden am Tag arbeit, Hauptsache sie haben alle Arbeit. Ich will nicht alle Deutschen in einen Topf werfen, das wäre gemein. Es sind wenige geblieben die zumindest das Übel irgendwo riechen. Wer von den angesprochenen Erben soll in dem Umfeld noch ein Geschäft machen?

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