Wirtschaftswurm-Blog

Akademisierungswahn?

Rainer Hank von der FAS fragt:

Und er verneint. Akademiker sind nach wie vor seltener arbeitslos und verdienen übers gesamte Leben gesehen mehr.

Was Hank leider nicht erwähnt: Die Rendite von Bildungsinvestitionen für den Staat und die Rendite für den Akademiker selbst können sich unterscheiden.

2 Kommentare

  1. PotzBlitzDonner sagt

    ebenso auch die Rendite der Eltern des Akademikers.

    Man sollte darauf achten das man die Ursache, Wirkung und „Nebenwirkung“ nicht verwechselt.
    Es könnte durchaus auch so sein, dass der Personenkreis der studiert und auch ein Studium zu Ende bringt, Eigenschaften besitzt, die ihn auch ohne das Studium weit gebracht hätten.

  2. Häschen sagt

    PotzBiltzDonner. Wenn sie die staatl Bildung als Maß für Einkommenshöhe in einem Flächenkollektivvertrag beispielsweise mitberürcksichtigen dann ist das ein massiver Eingriff in den Markt. Der setzt sich ja dann Gott Sei Dank wieder durch. Der Wahrheit entkommt man nicht.

    Im Sozialismus ist es relativ egal was sie können, es ist eher wichtig, dass sie einer Gruppe angehören die durch ein bestimmtes Merkmal eine kleine Zahl repräsentiert. D.h. jetzt nicht, dass ein Akademiker potentiell weniger bringt, es soll sich allein keiner seiner Sache so sicher fühlen, im Sinne von Geplante Zukunft – Solider Background. Es leitet sich keine Recht auf höheres Einkommen ab und es gibt keinen Automatismus der besagt mehr Ausbildung = höhere Lösungskapazität.

    Gewisse Fähigkeiten zu erlangen dauert … die Politik die wir in .de und .at sehen. Ausbildung für Schönwetterkapitäne. Wenn man so am Schwan im Tunnel of Love dahinfährt, … Das hängt stark mit Organisation der akadem. Bildung zusammen. Freier Geist vs. Qualifizierter Roboter.

    Ihr Argument stimmt – früher war die ‚höhere‘ Gerechtigkeit – weniger vom Staat gebildet mehr Einkommen – Gewinn/Vermpgen.

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